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Subfertilität bei Männern

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Definition:
Männliche Infertilität wird als Ausbleiben der Befruchtung nach einem Jahr ungeschützten Geschlechtsverkehrs definiert. Bei der Hälfte der Fälle liegen unbekannte Ursachen vor; andernfalls können genetische oder urologische Gründe vorliegen.
Häufigkeit:
Subfertilität betrifft 15 % aller Paare. In 1/3 aller Fälle liegt eine Störung beim Mann vor. Azoospermie kommt bei 1 % aller Männer vor.
Symptome:
In der Regel sind außer der verringerten Fruchtbarkeit keine weiteren Symptome vorhanden.
Befunde:
In der Regel liegen keine klinischen Befunde vor; evtl. kann eine Varikozele vorliegen.
Diagnose:
Ein Spermiogramm ist indiziert.
Behandlung:
Die Behandlung hängt davon ab, ob eine zugrunde liegende Erkrankung vorliegt. Eine intrazytoplasmatische Spermieninjektion kann indiziert sein.
  • Truls E. Bjerklund Johansen, prof. dr. med., Urologisk afdeling, Århus Universitetshospital, 8200 Århus, DK
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Trondheim (tilpasning til NEL)