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Virale Gastroenteritis

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Definition:
Durch ein Virus hervorgerufene Darminfektion. Noroviren kommen in allen Altersklassen häufig vor. Rota- und Adenoviren treten insbesondere bei Kindern auf. Die Hauptübertragungswege sind fäkal-oral von Mensch zu Mensch.
Häufigkeit:
Es handelt sich um eine häufige Erkrankung bei Kindern unter 4–5 Jahren. Durchfallerkrankungen treten gehäuft in den Herbst- und Wintermonaten auf. Es kann zu schnellen Infektionsausbreitungen von Noro- und Rotaviren innerhalb von Krankenhäusern, Pflege- und Gemeinschaftseinrichtungen kommen.
Symptome:
Symptome sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen und Durchfall.
Befunde:
Leichtes Fieber ist möglich. Anzeichen von Dehydratation, insbesondere bei Kindern. In schweren Fällen und bei Säuglingen besteht die Gefahr einer Exsikkose.
Diagnostik:
Stuhlkulturen sind meist nicht notwendig. Stuhlproben sollten nur bei V. a. Noro- oder Rotaviren oder zum Ausschluss einer bakteriellen Ursache entnommen werden. 
Therapie:
Rehydratation und Vermeidung von Elektrolytstörungen sind die wichtigsten Therapien. Medikamentöse Therapie von Übelkeit oder sehr starker Diarrhö nur in Ausnahmefällen. Die meisten Erkrankungen sind selbstlimitierend. Sorgfältiges Händewaschen ist präventiv wirksam.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Medikamentöse Therapie

Prävention

Meldepflicht

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Prognose

Komplikationen

Verlaufskontrolle

Kindergarten/Schule

Pflegeeinrichtung

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

RKI-Ratgeber

Literatur

Frühere Autor*innen

Autor*innen

  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg