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Morbus Crohn

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Definition:
Chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die diskontinuierlich den gesamten Gastro-Intestinal-Trakt befallen kann.
Häufigkeit:
Prävalenz von 100–200 pro 100.000 Einw. in Deutschland.
Symptome:
Rechtsseitige Unterbauchschmerzen, unblutige Diarrhöen, Tenesmen und perianale Beschwerden.
Befunde:
Häufig perianale Fisteln oder Abszesse, Konglomerattumor im rechten Unterbauch bei ausgeprägter Ileitis terminalis, reduzierter Ernährungszustand.
Diagnostik:
Durch klinisches Erscheinungsbild sowie Kombination aus endoskopischen, histologischen, radiologischen und laborchemischen Befunden.
Therapie:
Ziele sind Mukosaheilung und Remissionserhalt. Im Schub häufig kurzfristiger Steroideinsatz, zum Remissionserhalt Immunsuppressiva wie z. B. TNF-alpha-AK.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Frankfurt a. M.