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Gallensteine (Cholelithiasis)

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Definition:
Erkrankung der Gallenwege, die auf Konkrementen in der Gallenblase oder dem Ductus choledochus beruht.
Häufigkeit:
Die Prävalenz nimmt mit dem Alter zu und beträgt 5 % bei 20- bis 30-Jährigen sowie 40 % bei 60- bis 70-Jährigen. Nur bei wenigen der Betroffenen gehen Gallensteine mit Symptomen einher.
Symptome:
Zu den typischen Symptomen zählen kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch (oberes rechtes Viertel des Abdomens), die mitunter bis in den Rücken und die rechte Schulter ausstrahlen können. Häufig ist Übelkeit, gelegentlich mit Erbrechen.
Befunde:
Klinischer Befund bei einer Gallenkolik: Der Patient läuft unruhig umher, es fällt ihm schwer, still zu liegen. Druckschmerz im Bereich des rechten Oberbauchs. Evtl. Ikterus und andere Cholestasezeichen.
Diagnostik:
Erhöhte Blutwerte für AP, GGT und Bilirubin weisen auf eine Cholestase hin. Die Diagnosesicherung gelingt meist sonografisch.
Therapie:
Die Therapie bei einer Gallenkolik konzentriert sich auf die Linderung von Schmerzen und Übelkeit. Rezidivierende Beschwerden und Komplikationen stellen eine Indikation für eine Cholezystektomie oder eine Choledocholithotomie dar. Bei kleinen, nicht kalkhaltigen Steinen kann eine Litholyse mit Ursodeoxycholsäure (UDCA) versucht werden.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädiktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Differenzialtherapie

Empfehlungen für Patienten

Medikamentöse Therapie

Operation

Biliäre Pankreatitis

Cholezystolithiasis

Choledocholithiasis

Cholangitis

Intrahepatische Gallensteine

Prophylaxe – Gallensteinen vorbeugen

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim