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Hepatitis D

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Definition:
Akute Hepatitis, die durch das Hepatitis-D-Virus (HDV) verursacht wird. Das HDV ist ein unvollständiges Virus, das zu seiner Vermehrung das Hepatitis-B-Virus (HBV) benötigt; es entwickeln sich oft schwerere Krankheitsverläufe.
Häufigkeit:
Etwa 5 % aller chronisch infizierten HBV-Träger*innen sind auch mit dem HDV infiziert.
Symptome:
Das Krankheitsbild entspricht einer Hepatitis B.
Befunde:
Variieren. Akute Hepatitis mit mildem bis fulminantem Verlauf, asymptomatische Trägerschaft bis hin zur chronischen Hepatitis mit rascher Progredienz.
Diagnostik:
Antikörpernachweis: Anti-HDV-IgM bei akuter Infektion; Anti-HDV-IgG nach Ablauf der akuten Phase und bei Chronifizierung.
Therapie:
Leitlinien empfehlen die Behandlung mit pegyliertem Interferon, dies ist nur bei etwa 30 % der Behandelten wirksam. Mit Bulevirtide steht erstmalig eine spezifische medikamentöse Therapie der Hepatitis D zur Verfügung.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines

Medikamentöse Therapie

Operative Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Mana Schmidt-Haghiri, Dr. med., Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin, München