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Leberzellkarzinom

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Definition:
Primäres Leberkarzinom, das seinen Ursprung in den Leberzellen hat und in der Regel auf Grundlage einer Leberzirrhose (z. B. Virushepatitiden als Auslöser) jeder Genese entsteht.
Häufigkeit:
Inzidenz > 5/100.000; Männer sind 3-mal häufiger betroffen als Frauen.
Symptome:
Die Patient*innen weisen in der Regel Symptome der zugrunde liegenden Lebererkrankung auf, und eine rasche Verschlechterung ihres Zustands legt den Verdacht auf die Erkrankung nahe.
Befunde:
Mögliche Zeichen der Grunderkrankung (Zirrhose/Leberversagen) sind Splenomegalie, Aszites, Ikterus, Spidernävi, Gynäkomastie.
Diagnostik:
Anamnese Vorerkrankungen, Leberwerte, AFP, Farbduplex-Sonografie und ggf. MRT/CT.
Therapie:
Je nach Krankheitsstadium Resektion, Ablation, molekular zielgerichtete systemische Behandlung oder Lebertransplantation.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg