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Leberzysten

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Definition:
Leberzysten können kongenital, infektiös oder neoplastisch oder durch eine genetische Erkrankung bedingt sein.
Häufigkeit:
Das Vorkommen von Leberzysten in der Bevölkerung liegt zwischen 2,5 und 18 %.
Symptome:
Leberzysten sind meist asymptomatisch, können aber je nach Größe und Lage unspezifische Beschwerden wie Bauchschmerzen und Übelkeit verursachen.
Befunde:
Bei der klinischen Untersuchung lassen sich Leberzysten in der Regel nicht feststellen.
Diagnostik: 
Als Diagnoseverfahren eignet sich der Ultraschall. CT und MRT können weitere Informationen liefern. Wichtig ist vor allem das Erkennen komplexer Zysten mit infektiöser oder neoplastischer Genese. Zysten verursachen normalerweise keine auffälligen Blutwerte.
Therapie:
Einzelne asymptomatische einfache Zysten bedürfen in der Regel keiner Therapie. Wenn aber eine Therapie erforderlich ist, kommen transkutane ultraschallgesteuerte Punktion mit Sklerosierung sowie offene oder laparoskopische chirurgische Eingriffe infrage.
  • Anneke Damberg, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Münster
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, redaktør NEL