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Analkarzinom

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Definition:
Karzinom lokalisiert in der Region zwischen Analöffnung und internem Sphinkter, häufig bis zu 4‒5 cm von der Analöffnung entfernt.
Häufigkeit:
Inzidenz 1/100.000. Bei HIV-Infizierten liegt die Inzidenz deutlich höher. 
Symptome:
Die Hauptsymptome sind Juckreiz, Blutungen sowie ein palpabler, harter Tumor.
Befunde:
Der klinische Befund kann eine leicht ungleichmäßige, bucklige rote Veränderung der Schleimhaut, die verdickt ist, sein. Häufig in Form eines Knotens.
Diagnostik:
Digitale Untersuchung, Rektoskopie mit Biopsie mit Histologie sowie Endosonografie und ggf. CT.
Therapie:
Operation, Radio- und Chemotherapie in Abhängigkeit vom Stadium. 
  • Dirk Nonhoff, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Köln
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Karin Strigård, docent och överläkare, Kirurgcentrum, Norrlands universitetssjukhus, Umeå (Medibas)