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Hämorrhoiden und Analvenenthrombose

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Definition:
Hämorrhoiden nennt man Gefäßaufweitungen und Absenkungen des Plexus hämorrhoidalis unter der Schleimhaut im Analkanal, die aus erweiterten Venen und arteriovenösen Gefäßformationen mit umhüllendem Bindegewebe und Mukosa bestehen.
Häufigkeit:
Etwa 2 von 3 Erwachsenen haben Hämorrhoiden, der Schweregrad der Beschwerden variiert erheblich.
Symptome:
Das häufigste Symptom sind schmerzlose Blutungen bei der Defäkation. Sie können aber auch Schmerzen, Berührungsempfindlichkeit, Juckreiz und Stuhlinkontinenz verursachen.
Befunde:
Grad 1 und 2 sind nur bei einer Proktoskopie sichtbar. Grad 3 prolabiert bei der Defäkation und ist manuell reponierbar. Grad 4 ist konstant prolabiert.
Diagnostik:
Die Diagnose lässt sich durch eine Proktoskopie stellen.
Therapie:
Stuhlregulation durch ballaststoffreiche Ernährung, ggf. Anpassung des Defäkationsverhaltens. Orale Einnahme von Flavonoiden. Bei niedrigem Schweregrad Sklerosierung, Infrarottherapie bei Blutungen, ggf. Gummibandligatur. Hämorrhoidektomie und andere operative Verfahren bei Nichtansprechen auf die konservative Therapie sowie bei Betroffenen mit bei Hämorrhoiden Grad 3 und 4 und erheblichem Leidensdruck.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Anatomie

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Sklerosierung

Gummibandligatur

Medikamentöse Therapie

Operative Therapie (außer )

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Video

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg