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Ösophagusvarizen

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Definition:
Varizen der submukösen Venen des Ösophagus, die sich bei Patienten mit portaler Hypertension entwickeln und zu lebensbedrohlichen Blutungen führen können.
Häufigkeit:
Ösophagusvarizen sind in mehr als 80 % die Ursache einer oberen gastrointestinalen Blutung bei Patienten mit Leberzirrhose. Eine Ösophagusvarizenblutung ist etwa für 1/3 der Todesfälle bei Patienten mit Leberzirrhose verantwortlich.
Symptome:
Die Varizen selbst verursachen keine Symptome, erst die akute Blutung kann sich in Form einer akuten Hämatemesis äußern.
Befunde:
Varizenblutungen sind oft schwerwiegend und können zu einem hypovolämischen Schock führen. Parallel zu Ösophagusvarizen liegen klinische Befunde vor, die auf eine chronische Lebererkrankung hinweisen.
Diagnostik:
In Blutuntersuchungen kann eine verminderte Leberfunktion nachgewiesen werden. Eine Endoskopie des oberen Gastrointestinaltrakts kann die Diagnose bestätigen.
Therapie:
Intensivmedizinische Therapie bei Blutung mit Volumengabe und Bluttransfusionen. Endoskopische Ligatur der Varizen, sowohl im Rahmen der Akuttherapie als auch bei der primären und sekundären Prävention.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Weitere Therapien

Empfehlungen für Patienten

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Katrin Metz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Professor für Innere Medizin, Uniklinikum Köln (Deximed)
  • Hans Törnblom, med dr och specialistläkare, Institutionen för medicin, Sahlgrenska Akademin, Göteborgs universitet
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim