Akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (akute Pankreatitis)

Eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse verursacht sehr starke Schmerzen im oberen Bereich des Bauchs (unterhalb der Rippen). Auslöser sind meist Gallensteine oder hoher Alkoholkonsum.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist eine akute Pankreatitis?

Gallenblase und Bauchspeicheldrüse
Gallenblase und Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) liegt etwas unterhalb des Magens quer im Oberbauch. Sie produziert spezifische Verdauungsenzyme (Proteine). Diese gelangen über einen Ausführungsgang, dessen unterer Teil sich mit dem Gallengang vereint, in den Zwölffingerdarm. Die Pankreasenzyme haben eine zentrale Rolle bei der Verdauung, der Aufspaltung der Nahrungsbestandteile im Darm. Darüber hinaus ist die Bauchspeicheldrüse auch für die Produktion von Insulin verantwortlich, das die Aufnahme von Glukose (Zucker) aus dem Blut in die Körperzellen reguliert.

Eine akute Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) verursacht sehr starke Schmerzen im oberen Bereich des Bauchs. Wegen der entzündlichen Veränderungen der Pankreaszellen steigen die Pankreasenzyme im Blut und im Urin deutlich an. In der Bildgebung ist meist eine Schwellung des Organs zu erkennen oder in schweren Fällen ein Gewebeuntergang (Nekrose) oder Blutungen. Die Erkrankung kann einmalig auftreten oder immer wiederkehren (rezidivieren). Verschiedene Ursachen können dieser Erkrankung zugrunde liegen und sie kann unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Häufigkeit

Die Angaben zur Häufigkeit variieren zwischen 5 und 73 Erkrankungen pro 100.000 Einw. jährlich. Diese Zahlen sind u. a. deshalb so unterschiedlich, weil in vielen Studien verschiedene Diagnosekriterien verwendet wurden und die Häufigkeit der Krankheit auch je nach Region sehr schwanken kann. Grundsätzlich scheint die Erkrankungshäufigkeit eher zuzunehmen. In 80–85 % der Fälle verläuft die Erkrankung leicht bis mittelschwer; in 15–20 % verläuft sie schwer und geht mit einer erhöhten Sterblichkeit einher.

Ursachen

Risikofaktoren

Zu den Hauptursachen der akuten Pankreatitis zählen Gallenwegserkrankungen (50–60 %) und Alkoholmissbrauch (30–40 %). Das Risiko für eine Pankreatitis ist besonders bei kleinen Gallensteinen erhöht und steigt bei Alkohol in Bezug zur konsumierten Menge. Auch Rauchen wird zunehmend als wichtiger ursächlicher Faktor betrachtet. Zu den eher seltenen Ursachen zählen Hypertriglyzeridämie, eine vorangegangene endoskopische retrograde Cholangiopankreatikografie (ECRP), schwere Verletzungen oder chirurgische Eingriffe am Bauch, die Einnahme bestimmter Medikamente (z. B. Thiamazol/Carbimazol, Azathioprin, Valprinsäure, Furosemid u. a.), Hyperkalzämie (durch Hyperparathyreoidismus, exzessive Vitamin-D-Therapie oder totale Ernährung über Injektionen/Infusionen unter Umgehung der Darmresorption), Infektionen, Autoimmunerkrankungen (systemischer Lupus erythematodes, Sjögren-Syndrom), gutartige und bösartige Pankreastumoren, mangelnde Blutversorgung des Organs, anatomische Varianten und auch erbliche Faktoren. Manchmal lässt sich keine Ursache finden, dann spricht man von einer idiopathischen Pankreatitis.

Auslöser

Die akute Pankreatitis wird durch die Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse selbst ausgelöst: Normalerweise werden diese direkt durch den Pankreasgang abgeleitet. Falls die Enzyme aber in der Bauchspeicheldrüse freigesetzt werden, zerstören sie das Gewebe und die nähere Umgebung. Das Ausmaß der Entzündungsreaktion variiert von einer leichten Schwellung bis hin zu Blutungen aus einem geschädigten Blutgefäß sowie dem Zerfall des Gewebes von Bauchspeicheldrüse und umliegenden Strukturen. Dabei kann die gesamte Bauchspeicheldrüse oder nur ein Teil betroffen sein. Infolge dieses Prozesses kann es zu lokalen oder auch ausgedehnten Komplikationen kommen: Es können sich flüssigkeitsgefüllte Hohlräume (Pankreaspseudozysten) oder Eiteransammlungen (Abszesse) bilden. Die Blutgefäße können an manchen Stellen ausbuchten (Pseudoaneurysmen). Bei einer schweren akuten Pankreatitis kann das Versagen mehrerer Organe (darunter Lunge, Herz und Nieren, sogenanntes multiples Organversagen) zum Tod führen.

Symptome und Beschwerdebilder

Von leichten bis hin zu schweren Krankheitsverläufen mit lebensbedrohlichen Komplikationen sind verschiedene Varianten möglich.

Meist beginnt die Pankreatitis mit einer 1- bis 2-wöchigen Phase mit verringerter Pankreasfunktion oder auch Funktionseinschränkungen anderer Organe. Die erste Phase kann entweder abheilen oder bei mittelschweren und schweren Verläufen in eine zweite Krankheitsphase übergehen. Bei diesen Betroffenen schreitet die Gewebezerstörung weiter voran und auch die anderen Organe entzünden oder infizieren sich zunehmend. Ein solcher Krankheitsverlauf kann mehrere Wochen bis Monate anhalten.

Charakteristisch für die akute Bauchspeicheldrüsenentzündung ist der plötzliche Krankheitsbeginn mit konstanten mäßigen bis sehr starken Schmerzen im Bereich des Oberbauchs, häufig nach einer üppigen Mahlzeit oder Alkoholkonsum. Die Schmerzen lassen nach, wenn die  Betroffenen sitzen oder sich nach vorne beugen. In 50 % der Fälle strahlen die Schmerzen in den Rücken aus (gürtelförmige Schmerzausstrahlung). Zu den weiteren typischen Symptomen zählen Völlegefühl, Blähung, Übelkeit und Erbrechen.

Diagnostik

Bei der klinischen Untersuchung zeigen Betroffene einen druckempfindlichen Bauch und eine mäßige Spannung der Bauchdecke. Der Abdomen wird als prallelastisch oder als „Gummibauch" beschrieben. Bei einer Auskultation mit dem Stethoskop sind die Darmgeräusche vermindert. Weiterhin können Fieber, Herzrasen, schnelle Atmung, niedriger Blutdruck und Unruhe vorliegen. Evtl. sind die Skleren (weiße Augenhaut) oder die Haut gelb gefärbt (Ikterus). Die typischen Hautzeichen mit lividen Verfärbungen um den Bauchnabel oder in der Flankenregion (Cullen-Zeichen oder Grey-Turner-Zeichen) sind selten und prognostisch ungünstig.

Bei Verdacht auf eine Bauchspeicheldrüsenentzündung erfolgt die stationäre Aufnahme im Krankenhaus. Die Ergebnisse verschiedener Blutuntersuchungen, insbesondere die Werte der Pankreasenzyme Lipase und Amylase sowie allgemeine Entzündungswerte, können den Verdacht erhärten. Darüber hinaus werden weitere Blutparameter bestimmt und eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs durchgeführt. Es wurde zudem ein Verfahren entwickelt, bei dem das Pankreas mittels einer Ultraschallsonde durch den Magen hindurch von innen beurteilt werden kann (Endosonografie).

Sind die Befunde nicht klar, wird in manchen Fällen eine CT-Untersuchung mit Kontrastmittel empfohlen. Bei Patient*innen mit Nierenerkrankungen oder Kontrastmittelallergie kann die MRT oder MRCP (Magnetresonanz-Cholangiopankreatikografie) eine Alternative sein.

Die ERCP (endoskopische retrograde Cholangiopankreatikografie) hat für die Diagnosestellung einer akuten Pankreatitis keine Bedeutung, sondern wird nahezu ausschließlich therapeutisch eingesetzt, um Abflusshindernisse, wie z. B. Gallensteine, zu entfernen.

Therapie

Die Therapie bei einer akuten Pankreatitis umfasst in erster Linie eine reichliche Flüssigkeitszufuhr und die Behandlung von Schmerzen. Außerdem wird die Kreislauffunktion fortlaufend überprüft, die Nahrungszufuhr kontrolliert und Betroffene rund um die Uhr überwacht, um bei möglichen Komplikationen umgehend handeln zu können. Die Behandlungsmaßnahmen zielen darauf ab, die Patient*innen durch die akute Phase zu bringen und die auslösende Ursache zu beseitigen. Bei schwerem Krankheitsverlauf kann eine Betreuung auf der Intensivstation notwendig werden.

Eine leichte Pankreatitis heilt normalerweise von allein aus. In diesem Fall besteht die Therapie in erster Linie aus Bettruhe und einer intravenösen Flüssigkeit über mehrere Tage. Bei schweren Verläufen kann eine Sondenernährung indiziert sein. Antibiotika werden verschrieben, wenn der Verdacht auf eine Infektion vorliegt.

In einigen Fällen kann auch eine ERCP oder eine Operation erforderlich sein, um vorhandene Gallensteine zu entfernen. Im Rahmen der ERCP kann die Öffnung des Gallengangs etwas geweitet werden, sodass die Gallensteine, die den Gallen- und Pankreasgang blockieren, in den Darm gelangen und über diesen ausgeschieden werden.

Prävention

Sofern Alkohol die Entzündung mitverursacht hat, sollten Sie umgehend den Alkoholkonsum einstellen. Beim Vorliegen von hohen Blutfettwerten (gemeint sind hohe Triglyzeridwerte) ist die Lebensstiländerung ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, um eine erneute Pankreatitis zu verhindern.

Es wird eine Gewichtsabnahme, eine fettarme Ernährung, Alkoholabstinenz und die Behandlung von weiteren Risikofaktoren, wie z. B. Diabetes, empfohlen. Fibrate gelten bei Betroffenen als Medikamente der ersten Wahl.

Prognose und Verlauf

Eine akute Pankreatitis ist sowohl als einmaliges Ereignis als auch als wiederholte Erkrankung möglich. Rückfälle treten vor allem bei Alkoholmissbrauch auf, seltener nach der Sanierung von Gallenwegen. Ein Viertel bis ein Drittel der Patient*innen entwickeln eine chronische Pankreatitis.

Rund 80 % der Patient*innen werden wieder gesund. In einigen Fällen jedoch sind die Organschäden so schwer, dass der Zustand lebensbedrohliche Ausmaße annimmt. 20 % der Betroffenen erleben einen schweren Verlauf, und 10–30 % dieser Patient*innen sterben an der Erkrankung. Bei einer leichten Pankreatitis liegt die Sterblichkeit bei 1 %.

Zu den möglichen Komplikationen zählen eine Entzündung des Bauchfells (Peritonitis), eine chronische Bauchspeicheldrüsenentzündung, eine bakterielle Infektion, Abszesse oder Pseudozysten, ein Pankreaskarzinom oder das Versagen anderer Organe.

Nach milder Pankreatitis mit Abheilung bei beschwerdefreien Patient*innen sind keine weiteren Kontrollen notwendig. Nach schwerer Pankreatitis sollte der Ernährungszustand und die Pankreasfunktion im Verlauf ärztlich beurteilt werden.

Weitere Informationen

Autor*innen

  • Hannah Brand, Ärztin, Berlin
  • Susanne Meinrenken, Dr. med., Medizinjournalistin, Bremen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Pankreatitis, akute. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Huber W, Schmid R. Akute Pankreatitis: Evidenzbasierte Diagnostik und Therapie. Dtsch Arztebl 2007; 104: 1832–42. www.aerzteblatt.de
  2. Tenner S, Baillie J, DeWitt J, et al. American College of Gastroenterology Guideline: Management of acute pancreatitis. Am J Gastroenterol 2013; 108: 1400-1415. doi:10.1038/ajg.2013.218 DOI
  3. Banks PA, Bollen TL, Dervenis C, et al. Classification of acute pancreatitis – 2012: revision of the Atlanta classification and definitions by international consensus. Gut. 2013;62:102–11. www.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Greenberg J, Hsu J, Bawazeer M, et al. Clinical practice guideline: management of acute pancreatitis. J Can Chir 2016; 59: 128-140. www.ncbi.nlm.nih.gov
  5. Herbers U, Trautwein C, Tacke F, et al. Diagnostik und stadienadaptierte Therapie der akuten Pankreatitis. Med Klin Intensivmed Notfmed 2018; 113: 593-605. doi:https:10.1007/s00063-018-0466-2 de.calameo.com
  6. Beyer G, Köpke M, Goni,E, et al. Akute Pankreatitis – klug entscheiden, Fehler vermeiden. Gastroenterologe 2020; 15: 53-64. doi:10.1007/s11377-020-00414-1 DOI
  7. Huber W, Algül H. Therapie der akuten nekrotisierenden Pankreatitis. Internist 2019; 60: 226-234. doi:10.1007/s00108-019-0558-y DOI
  8. Huber W, Schneider J, Algül H, et al. Klinisches Management der akuten Pankreatitis. Gastroenterologe 2018; 13: 412-424. doi:https:10.1007/s11377-018-0302-5 link.springer.com
  9. Venneman NG, Buskens E, Besselink MG, et al. Small gallstones are associated with increased risk of acute pancreatitis: potential benefits of prophylactic cholecystectomy? Am J Gastroenterol 2005; 100: 2540-50. PubMed
  10. Whitcomb DC. Acute pancreatitis. N Engl J Med 2006; 354: 2142-50. PubMed
  11. Kristiansen L, Grønbæk M, Becker U, et al. Risk of Pancreatitis According to Alcohol Drinking Habits: A Population-based Cohort Study. Am J Epidemiol 2008; 168: 932-937. doi:10.1093/aje/kwn222 DOI
  12. Frossard J-L, Steer ML, Pastor CM. Acute pancreatitis. Lancet 2008; 371: 143-52. PubMed
  13. Quinlan JD. Acute pancreatitis. Am Fam Physician 2014; 90:632-639. www.aafp.org
  14. Scherer J, MD1, Singh V, Pitchumoni C, et al. Issues in Hypertriglyceridemic Pancreatitis - An Update. J Clin Gastroenterol 2014; 48: 195-203. doi:10.1097/01.mcg.0000436438.60145.5a DOI
  15. Forsmark C, Vege S, Wilcox C. Acute pancreatitis. N Engl J Med 2016; 375: 1972-81. doi:10.1056/NEJMra1505202 DOI
  16. Brix T, Lund L, Henriksen D, et al. Methimazole and risk of acute pancreatitis. Lancet Diabetes Endocrinol 2020; 8: 187-189. doi:10.1016/S2213-8587(20)30025-5 DOI
  17. Winkler W, Manz M, Sauter M. Akute Pankreatitis. Swiss Med Forum 2018; 18: 810-816. doi:10.4414/smf.2018.03369 DOI
  18. Wang G, Gao C, Wei D. Acute pancreatitis: Etiology and common pathogenesis. World J Gastroenterol 2009; 28: 1427-1430. doi:10.3748/wjg.15.1427 DOI
  19. Carnovale A, Rabitti PG, Manes G et al. Mortality in acute pancreatitis: is it an early or a late event? JOP 2005; 6: 438-44. PubMed
  20. Fu CY, Yeh CN, Hsu JT et al. Timing of mortality in severe acute pancreatitis: experience from 643 patients. World J Gastroenterol 2007; 13: 1966-9. PubMed
  21. Schumacher B . „Idiopathisch“ ist die Ausnahme - Akute Pankreatitis immer abklären!. CME 2016; 12: 18. doi:10.1007/s11298-016-6005-7 DOI
  22. Tang J. Acute Pancreatitis. Medscape, updated Jul 25, 2019. Zugriff 12.12.20. emedicine.medscape.com
  23. Schneider A, Pfützer R. Akute Pankreatitis: Klinik, Labordiagnostik und bildgebende Diagnostik. eMedpedia, Zugriff 13.12.2020. www.springermedizin.de
  24. Dupuis C, Baptista V, Whalen G, et al. Diagnosis and management of acute pancreatitis and its complications. Gastrointest Interv 2013; 2: 36-46. doi:10.1016/j.gii.2013.03.001 DOI
  25. Smotkin J, Tenner S. Laboratory diagnostic tests in acute pancreatitis. J Clin Gastroenterol 2002; 34: 459-62. PubMed
  26. Lämmerhirt F, Weiss F, Mayerle J, et al. (DGIM). Akute Pankreatitis: Pathophysiologie, Ätiologie und Management. eMedpedia, Zugriff 13.12.20 www.springermedizin.de
  27. Lankisch P, Büchler M. Akute Pankreatitis. Dt Ärzteblatt 2000; 97: A2106-A2112. www.aerzteblatt.de
  28. Arlt A. Akute Pankreatitis – Diagnostik und Therapie. DGIM e.Akademie Webinar. Zugriff 11.12.2020. www.springermedizin.de
  29. Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin. Initiative "Klug entscheiden... in der Notaufnahme". www.klug-entscheiden.com
  30. Schreyer A, Grenacher L, Juchems M. Pankreatitis - ein Update. Radiologe 2016; 56: 355-362. doi:10.1007/s00117-016-0088-8 DOI
  31. Jaspers N, Holzapfel B, Kasper P. Abdomensonographie in der Notfall- und Intensivmedizin. Med Klin Intensivmed Notfmed 2019; 114: 509-518. pesquisa.bvsalud.org
  32. Working Group IAP/APA Acute Pancreatitis Guidelines. IAP/APA evidence-based guidelines for the management of acute pancreatitis. Pancreatology 2013; 13: e1-e15. doi:10.1016/j.pan.2013.07.063 DOI
  33. Norton SA, Alderson D. Endoscopic ultrasonography in the evaluation of idiopathic acute pancreatitis. Br J Surg 2000; 87: 1650-5. PubMed
  34. Schäfer C. Sichere Diagnose der akuten Pankreatitis. MMW - Fortschritte der Medizin 2019; 19: 53-54. doi:10.1007/s15006-019-1063-x DOI
  35. Stimac D, Miletic D, Radic M, et al. The role of nonenhanced magnetic resonance imaging in the early assessment of acute pancreatitis. Am J Gastroenterol 2007; 102: 997-1004. PubMed
  36. Götzinger P. Management der akuten Pankreatitis. J Gastroenterol Hepatol Erkr 2010; 8: 14-8. www.kup.at
  37. Meier R, Beglinger C, Layer P. ESPEN guidelines on nutrition in acute pancreatitis. Clinical Nutrition 2002; 21: 173–183. doi:10.1054/clnu.2002.0543 DOI
  38. O'Reilly DA, Kingsnorth AN. Management of acute pancreatitis: role of antibiotics remains controversial. BMJ 2004; 328: 968-9. PubMed
  39. Larvin M, Larvin M, Villatoro E. Antibiotic therapy for prophylaxis against infection of pancreatic necrosis in acute pancreatitis. 2010 May 12;2010(5):CD002941. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  40. Isenmann R, Rünzi M, Kron M, Kahl S, Kraus D, Jung N, et al. Prophylactic antibiotic treatment in patients with predicted severe acute pancreatitis: a placebo-controlled, double-blind trial. Gastroenterology 2004; 126: 997-1004. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  41. Ayub K, Imada R, Slavin J. Endoscopic retrograde cholangiopancreatography in gallstone-associated acute pancreatitis. Cochrane Database Syst Rev 2004; 4. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  42. Gislason H, Vetrhus M, Horn A, Sondenaa K, Søreide O, Viste A et al. Endoscopic sphincterotomy in acute gallstone pancreatitis: a prospective study of the late outcome. Eur J Surg 2001; 167: 204-8. PubMed
  43. Gebhardt U. Schwere akute Pankreatitis - Paradigmenwechsel der Therapie. Dtsch Arztebl 2012; 109: A2305-A2306. www.aerzteblatt.de
  44. Negoi I, Paun S, Sartelli M, et al. Hypertriglyceridemia–induced acute pancreatitis: a systematic review of the literature. J Acute Dis 2017; 6: 169-173. www.researchgate.net
  45. Ockenga J, Löser C, Kraft M, et al. S3-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährungsmedizin (DGEM) in Zusammenarbeit mit der GESKES, der AKE und der DGVS. Klinische Ernährung in der Gastroenterologie (Teil 2) – Pankreas. Aktuel Ernahrungsmed 2014;39:e43-e56. doi:10.1055/s-0033-1360014 DOI
  46. Kirkegard J, Cronin-Fenton D, Heide-Jorgensen U, et al. Acute Pancreatitis and Pancreatic Cancer Risk: A Nationwide Matched-Cohort Study in Denmark. Gastroenterology 2018; 154: 1729-1736. doi:10.1053/j.gastro.2018.02.011 DOI