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Migräne

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Definition:
Primäre Kopfschmerzerkrankung mit rezidivierenden Attacken pulsierender Kopfschmerzen, begleitet von Übelkeit und Lichtempfindlichkeit. Teilweise neurologische Reiz- und Ausfallserscheinungen (Aura) vor oder zu Beginn der Schmerzattacke.
Häufigkeit:
Prävalenz ca. 20 % bei Frauen und 8 % bei Männern.
Symptome:
Kopfschmerzattacken von 4–72 h Dauer, pulsierend, überwiegend einseitig, mäßige bis schwere Intensität, Verstärkung durch körperliche Aktivität. Begleitsymptome sind Übelkeit/Erbrechen, Licht- und Lärmempfindlichkeit. Teilweise Aura mit visuellen (z. B. Flimmerskotom) und sensiblen (z. B. Kribbelparästhesien) Störungen, seltener Paresen.
Untersuchung:
Zwischen den Attacken unauffälliger Untersuchungsbefund.
Diagnostik:
Diagnosestellung stützt sich auf die typische Anamnese.
Therapie:
Behandlung leichter bis mäßiger Attacken mit Analgetika/NSAR, bei unzureichendem Ansprechen oder schweren Attacken mit Triptanen. Bei hohem Leidensdruck Migräneprophylaxe durch medikamentöse (Betablocker, Kalziumantagonisten, Antiepileptika, Antidepressiva) und nichtmedikamentöse (u. a. Ausdauersport, Verhaltenstherapie, Akupunktur) Maßnahmen.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Bedeutung für die hausärztliche Praxis

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Allgemeine diagnostische Kriterien

Beschreibung und diagnostische Kriterien der episodischen Migräneformen

Beschreibung und diagnostische Kriterien der chronischen Migräne

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Akuttherapie der Migräneattacke

Migräneprophylaxe

Indikation und Ziel

Medikamentöse Prophylaxe mit konventionellen Substanzen

Medikamentöse Prophylaxe mit monoklonalen Antikörpern

Nichtmedikamentöse Maßnahmen

Migräne-App

Verfahren ohne bisherigen Wirksamkeitsnachweis

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

IQWIG und DMKG

Weitere Informationen

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.