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Kopfschmerz vom Spannungstyp

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Definition:
Der Spannungskopfschmerz ist eine häufige Form primärer Kopfschmerzen. Er wird in episodisch und chronisch klassifiziert.
Häufigkeit:
Häufigste Kopfschmerzform, Lebenszeitprävalenz 30-78 %. Frauen sind häufiger als Männer betroffen, Abnahme der Prävalenz mit dem Alter.
Symptome:
Leicht-mittelgradiger, beidseitiger (ringförmiger) Kopfschmerz, der nicht von Übelkeit begleitet ist und durch körperliche Aktivität nicht verstärkt wird.
Befunde:
Evtl. perikranielle Druckempfindlichkeit bei manueller Palpation.
Diagnostik:
Entscheidend ist die gründliche Anamnese. Zusätzliche Diagnostik (vor allem kranielle Bildgebung) nur bei V. a. sekundären Kopfschmerz indiziert.
Therapie:
Analgetika im akuten Anfall. Zur Prophylaxe nichtmedikamentöse (u. a. regelmäßiges Ausdauertraining, Entspannungsübungen) und medikamentöse (Amitryptilin Mittel der 1. Wahl) Maßnahmen. Wichtig ist auch die Vermeidung eines Analgetikaübergebrauchs, der selbst chronische Kopfschmerzen verursachen kann.

Allgemeine Informationen

Definition

Klassifikation gemäß ICHD-3

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Diagnostische Überlegungen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Akuttherapie

Prophylaxe

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.