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Epilepsie

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Definition:
Generalisierte oder fokale (partielle) epileptische Anfälle, die entweder mehrfach im Abstand von mindestens 24 Stunden auftreten oder mit einem hohen Rückfallrisiko behaftet sind.
Häufigkeit:
Die Prävalenz liegt bei 0,5‒1,0 %.
Symptome:
Anfälle mit fokaler oder generalisierter neurologischer Symptomatik wie tonisch-klonischen Muskelkrämpfen oder kurzzeitigem Bewusstseinsverlust (Absence).
Befunde:
Während des Anfalls evtl. Blickdeviation in Richtung Herd oder invertierte Plantarreflexe; nach dem Anfall oft Müdigkeit bis Somnolenz, evtl. Bisswunden der Zunge, evtl. Muskelschmerzen; im anfallsfreien Intervall nur gelegentlich neurologische Auffälligkeiten.
Diagnostik:
Zusatzuntersuchungen sind EEG, kranielle MRT und/oder CT.
Therapie:
Aufklärung, Antikonvulsiva, ggf. invasive Verfahren wie Vagusnerv-Stimulation oder Epilepsie-Chirurgie.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg