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Posturales Tachykardie-Syndrom (POTS)

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Definition:
Symptomatischer Anstieg der Herzfrequenz (≥ 30 Schläge/Minute) nach dem Aufstehen bei Fehlen einer orthostatischen Hypotonie.
Häufigkeit:
Prävalenz ca. 0,2 %. Beginn am häufigsten bei Jugendlichen und Erwachsenen zwischen 15. und 50. Lebensjahr, das Verhältnis w:m beträgt ca. 5:1.
Symptome:
Benommenheit, Schwindel, Palpitationen, Schwitzen, Zittern, Verschwommensehen, Schwächegefühl. Nur sehr selten Synkope.
Befunde:
Nach dem Aufstehen aus Rückenlage Anstieg der Herzfrequenz ≥ 30 Schläge/Minute. Kein signifikanter Blutdruckabfall.
Diagnostik:
Im Allgemeinen durch Schellong-Test. Im Einzelfall Kipptisch-Untersuchung.
Therapie:
Primär Allgemeinmaßnahmen (körperliches Training, Flüssigkeits- und Salzzufuhr, Kompressionsstrümpfe u. a.). Bei unzureichendem Erfolg ergänzend Medikation (z. B. Propanolol, Fludrocortison u. a.). Die Prognose ist in der Regel gut.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.