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Zervikaler Diskusprolaps

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Definition:
Bei einem zervikalen Diskusprolaps treten Teile des weichen Kerns der Bandscheibe durch den Anulus fibrosus in den Wirbelkanal vor und können Nervenwurzeln oder das Rückenmark komprimieren.
Häufigkeit:
Die jährliche Inzidenz beträgt etwa 83 pro 100.000 Einw. Am häufigsten sind Menschen zwischen 40–60 Jahren betroffen. Die meisten Prolapse treten in Höhe von C6 oder C7 auf. Viele Bandscheibenvorfälle bleiben asymptomatisch.
Symptome:
Können akut auftreten oder allmählich über einen längeren Zeitraum entstehen. Es kommt zu Nackenschmerzen und ggf. radikulären Schmerzen, die sich durch Kopfbewegungen verschlimmern können.
Befunde:
Klinisch kommt es zu einer eingeschränkten Mobilität im Nacken; Funktionstests lösen Schmerzen aus und radikuläre Ausfälle hängen davon ab, welche Nervenwurzel betroffen ist.
Diagnostik:
Anamese und klinische Untersuchung. Wenn bildgebende Verfahren indiziert sind, ist eine MRT die Untersuchung der Wahl.
Therapie:
In den meisten Fällen ist eine konservative, multimodale Therapie ausreichend. Bei schweren neurologischen Ausfällen, nicht tolerierbaren Schmerzen oder Hinweisen auf eine Myelokompression stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Red Flags

Spezifische Symptomatik der jeweiligen Spinalnerven

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Klinikeinweisung bzw. Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Medikamentöse Therapie

Weitere Therapien

Operative Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Prognose

Verlaufskontrolle

Nachsorgekonzept

Anerkennung als Berufskrankheit

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patient*innen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg