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Narkolepsie

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Definition:
Chronische Erkrankung aus der Gruppe der Hypersomnien mit gestörter Regulation des Tag-Nacht-Rhythmus.
Vorkommen:
 Prävalenz von etwa 26–50 Betroffenen pro 100.000 Personen; hohe Dunkelziffer.
Symptome: 
Ausgeprägte Tagesmüdigkeit mit plötzlichen Einschlafattacken. Kataplexie (plötzlicher Tonusverlust und Zusammensacken) ist charakteristisch für die Erkrankung. Weitere Symptome sind hypnagoge Halluzinationen, ein gestörter Nachtschlaf sowie Episoden von Schlaflähmung.
Befunde:
Körperliche Untersuchung in der Regel unauffällig. 
Diagnostik:
Polysomnografie oder Einschlaflatenztest im Schlaflabor. Ggf. Lumbalpunktion und Bestimmung des Hypocretin-Spiegels im Liquor. HLA-Typisierung. Ggf. zerebrale Bildgebung.
Therapie:
 Therapie mit Verhaltensmodifikation und Verbesserung der Coping-Strategien sowie medikamentösen Ansätzen zur symptomatischen Behandlung (z. B. Stimulanzien gegen Tagesmüdigkeit).

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Diagnostik beim Spezialisten

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Empfehlungen für Patienten

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Jonas Klaus, Arzt, Freiburg im Breisgau
  • Bjørn Bjorvatn, professor dr.med., Seksjon for allmennmedisin, Universitetet i Bergen, og leder av Nasjonalt Kompetansesenter for søvnsykdommer, Haukeland Universitetssykehus
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL