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Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)

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Definition:
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine progressive neurodegenerative Erkrankung, die selektiv die Motoneuronen in allen Teilen des Nervensystems schädigt: im Rückenmark, Hirnstamm und motorischen Kortex.
Inzidenz:
Die Inzidenz beträgt ca. 1,5–2,5 Neuerkrankungen je 100.000 Einw. pro Jahr.
Symptome:
ALS beginnt meist asymmetrisch und in den Extremitäten. Typische frühe Symptome sind Schwäche und Ungeschicklichkeit der Hand mit einer sich allmählich entwickelnden Atrophie der Muskulatur von Hand und Arm.
Befunde:
Zu den frühen klinischen Befunden zählen atrophische Muskelschwäche, oft zunächst in den Händen und Armen, leichte Spastizität der Extremitäten sowie eine generalisierte Hyperreflexie.
Diagnostik:
Abgesehen von der EMG dienen weitere Untersuchungen in erster Linie dazu, andere Erkrankungen auszuschließen.
Therapie:
Eine kurative Therapie gibt es nicht; die Therapie erfolgt daher symptomatisch und palliativ.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg