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Restless-Legs-Syndrom (RLS)

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Definition:
RLS ist charakterisiert durch Bewegungsdrang der Beine in Ruhe und Entspannung, der durch Bewegung gebessert wird und meist assoziiert ist mit sensiblen Störungen oder Schmerzen. Eine zirkadiane Rhythmik mit Überwiegen der Symptome am Abend und in der Nacht ist Teil der Erkrankung.
Häufigkeit:
Relativ häufig, Schätzungen der Prävalenz gehen von 3–10 % der Normalbevölkerung aus.
Symptome:
Kribbelparästhesien, Ziehen, Reißen, Stechen, Missempfindungen in den Beinen, die abends und nachts auftreten und bei Bewegung nachlassen.
Untersuchung:
Die Untersuchung ergibt keine Anhaltspunkte für eine neurologische Erkrankung. Erhöhtes Risiko für Schlafstörungen und Depressionen.
Diagnostik:
Die Diagnose wird ausgehend von der Anamnese gestellt. Blutuntersuchungen im Hinblick auf Eisendepot und Eisenspiegel.
Therapie:
 In der Regel sind Aufklärung und Beratung sowie die Vermeidung von auslösenden Ursachen ausreichend. Falls eine medikamentöse Behandlung notwendig ist, sind Dopaminagonisten 1. Wahl.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg
  • Einar Kinge, spesialist i nevrologi, Sandvika Nevrologpraksis
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL