Epilepsie

Epilepsie ist eine Erkrankung, die sich in Form von vermehrten epileptischen Krampfanfällen äußert. Hierbei unterscheidet man zwischen generalisierten Anfällen, bei denen das gesamte Gehirn betroffen ist, und fokalen Anfällen, bei denen die Übererregung auf ein Hirnareal beschränkt bleibt.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist Epilepsie?

Die Epilepsie ist eine Erkrankung des Gehirns, die aktuell folgendermaßen definiert ist:

  • Mindestens 2 Anfälle, die im Abstand von mehr als 24 Stunden auftreten.
  • 1 Anfall verbunden mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit, während der nächsten 10 Jahre weitere Anfälle zu erleiden.
  • Diagnose eines Epilepsie-Syndroms.

Der epileptischen Anfall entsteht durch eine übermäßige, synchrone Aktivität der Nervenzellen im Gehirn. Bleibt der Anfall auf ein Gehirnareal begrenzt, so spricht man von einem fokalen oder partiellen Anfall. Sobald das gesamte Gehirn betroffen ist, gilt der Anfall als generalisiert. Ein sog. Reflexanfall ist durch sensorische Reize provoziert, z. B. durch Flackerlicht, Lärm oder Musik. Andernfalls handelt es sich um einen nicht provozierten Anfall. Beim Status Epilepticus hält der Anfall länger als 5 Minuten an. Dies gilt auch für mehrere aufeinanderfolgende Anfälle, wenn die Symptome zwischen den Anfällen nicht vollständig verschwinden.

Häufigkeit

Die Häufigkeit liegt bei 0,5‒1,0 %, d. h. in Deutschland gibt es ca. 400.000‒800.000 Personen mit Epilepsie. Etwa 4‒10 % der Bevölkerung hat irgendwann im Verlauf des Lebens einen epileptischen Anfall. Meist sind das einmalige Anfallsereignisse im Kindesalter, etwa Fieberkrämpfe oder andere Anfälle infolge einer akuten Erkrankung. Bei etwa 1 % aller 20-Jährigen wird letztlich die Diagnose Epilepsie gestellt.

Ursachen

Ein epileptischer Anfall ist nicht gleichbedeutend mit Epilepsie. Im Prinzip kann jeder Mensch unter bestimmten Voraussetzungen, wie z. B. Schlafmangel, einen epileptischen Anfall erleiden. Wer an Epilepsie leidet, weist eine niedrigere Anfallsschwelle mit Tendenz zu wiederholten Anfällen auf.

Ein erhöhtes Epilepsierisiko besteht u. a. bei Menschen, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben, unter einem angeborenen Hirnschaden oder einem Hirntumor leiden, nach Kopfverletzungen, Infektionen sowie nach Entzündungen des Gehirns. Bei älteren Menschen tritt die Epilepsie häufig durch altersbedingte Veränderungen der Gefäße und Nerven im Gehirn auf. Fieberkrämpfe erhöhen bei jüngeren Menschen das Risiko, später eine Epilepsie zu entwickeln. Auch genetische Faktoren spielen bei bestimmten Epilepsiearten eine Rolle, das Vererbungsmuster ist allerdings kompliziert. Bei etwa 25–30 % aller Epilepsie-Patient*innen findet sich letztendlich keine Ursache für die Erkrankung.

Auslösende Faktoren eines epileptischen Anfalls sind:

Diagnostik

Die Diagnose einer Epilepsie wird in der Regel frühestens nach dem 2. Anfall gestellt. Zwischen den epileptischen Anfällen sind die Betroffenen oft ohne Symptome. Es erweist sich häufig als schwierig, im Nachhinein eindeutig festzustellen, ob es sich um einen epileptischen Anfall gehandelt hat. Um den Ärzt*innen die Einschätzung eines solchen Ereignisses zu ermöglichen, sind daher genaue Beschreibungen von Augenzeugen, insbesondere über Dauer und Symptome des Anfalls, von großer Bedeutung. Unmittelbar nach dem Anfall tritt evtl. über eine Bewusstseinstrübung auf, Betroffene sind müde oder klagen über Muskelschmerzen.

Während der anfallsfreien Phase kann die körperliche Untersuchung komplett unauffällig sein. Eine Laboruntersuchung des Blutes kann zugrunde liegende Erkrankungen ausschließen. In der Regel werden Blutbild, Entzündungsmarker, Elektrolyte, Blutzucker, Leber und Nierenparameter bestimmt. Nach einem längeren generalisierten tonisch klinischen Anfall ist häufig die Kreatininkinase erhöht. Mittels EKG-Untersuchung können vorliegende Herzrhythmusstörungen erkannt werden. Bei Verdacht auf Epilepsie werden Sie an Spezialist*innen überwiesen.

Die Messung der Hirnströme mittels Elektroenzephalografie (EEG) ist eine der wichtigsten Untersuchungen bei der Epilepsie, um die elektrische Aktivität und ggf. epilepsietypische Veränderungen beurteilen zu können. Ein EEG mit Normalbefund in einer anfallsfreien Situation schließt Epilepsie jedoch nicht aus. Bei etwa der Hälfte aller Patient*innen mit Epilepsie findet sich in der ersten EEG-Aufzeichnung kein Anhalt für epileptische Aktivität. Langzeitaufzeichnungen über mehrere Stunden, am besten in Kombination mit Videoaufnahmen und Schlafaufzeichnungen nach Schlafentzug erhöhen die Möglichkeit, Veränderungen aufzudecken, zusätzlich.
Bei Kindern gehören Schlafaufzeichnungen zur Standarddiagnostik. Darüber hinaus wird oft eine bildgebende Untersuchung des Gehirns, wie die Magnetresonanztomografie (MRT) oder etwas seltener die Computertomografie (CT) durchgeführt. Außerdem kann eine PET oder SPECT-Untersuchung indiziert sein. Sie zeigen die Stoffwechselaktivität im Gehirn vor und nach einem epileptischen Anfall.

Wann erfolgt eine Einweisung ins Krankenhaus?

Nach einem erstmaligen Anfall ist eine stationäre Aufnahme zweckmäßig, sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen. Andere Indikationen für eine Einweisung sind Anfälle ohne vollständiges Verschwinden der Symptome, Anfallsserien oder ein Status epilepticus. Personen mit bekannter Epilepsie benötigen nach einem einzelnen Anfall in der Regel keine Krankenhauseinweisung.

Therapie

Bei der Therapie einer Epilepsie gilt es, zwischen Maßnahmen während des Anfalls und der dauerhaften Behandlung zur Vermeidung von weiteren Anfällen unterscheiden.

Während des Anfalls können die Anwesenden helfen, Verletzungen vorzubeugen, indem eine weiche Unterlage unter den Kopf gelegt wird und harte Gegenstände aus der Umgebung entfernt werden. Die Person sollte während des Anfalls nicht festgehalten werden. Kinder können auf eine weiche Unterlage gelegt oder auf dem Arm gehalten werden. Nach dem Anfall sollten bewusstseinsgetrübte Personen in die stabile Seitenlage gebracht werden, um die Atemwege frei zu halten.

Die meisten Anfälle gehen von selbst vorüber, in seltenen Fällen können die Anfälle jedoch so lange andauern, dass sie einer akuten Therapie bedürfen. Krampfanfälle, die länger als 5 Minuten andauern, sollten mit Medikamenten durchbrochen werden. Bei einem Status epilepticus ist Lorazepam i. v. das Medikament erster Wahl. Alternativ können Erwachsene auch mit Diazepam i. v. behandelt werden. Falls die intravenöse Applikation nicht möglich ist, können die Benzodiazepine auch rektal gegeben werden.

Nach zwei oder mehr epileptischen Anfällen wird empfohlen, über längere Zeit vorbeugende Medikamente einzunehmen. Diese werden als Antiepileptika bezeichnet und ermöglichen in vielen Fällen eine komplette Anfallsfreiheit. Bei manchen Betroffenen wird die Therapie auch schon nach dem ersten Anfall eingeleitet. Bei sehr seltenen oder nicht als belastend empfundenen Anfällen wird das Nutzen/Risiko-Profil einer Therapie unter Gesichtspunkten der Patientenbereitschaft und Lebensqualität abgewogen. Einige Antiepileptika haben Nebenwirkungen wie Schläfrigkeit, Schwindel, Konzentrations-, Gedächtnis- und Lernschwierigkeiten. Die Dosierung erfolgt individuell. Bei den meisten Betroffenen ist eine Monotherapie (nur ein Medikament) ausreichend.

Im Falle einer Schwangerschaft sollte die Behandlung engmaschig überwacht werden. Das Absetzen der Antiepileptika sollte von Neurolog*innen entschieden werden (z. B. nach 5-jähriger Anfallsfreiheit) und erfolgt langsam und schrittweise. Etwa 2/3 aller anfallsfreien Betroffenen bleiben nach dem Absetzen von Medikamenten anfallsfrei. Bei einem unzureichenden Ansprechen auf die medikamentöse Therapie und Patient*innen, bei denen die Epilepsie erstmals in der Kindheit auftrat, kann eine ergänzende Behandlung mit Cannabidiol-haltigen Arzneimitteln versucht werden.

Die Stimulation von ausgewählten Nerven (N. vagus oder N. trigeminus) kann eine Ergänzung zur medikamentösen Therapie darstellen. Eine Anfallsfreiheit wird damit in der Regel nicht erreicht. Nebenwirkungen sind Heiserkeit, Husten, Schmerzen, Taubheitsgefühle und Atemnot.

Bei einer kleinen Gruppe von schwer betroffenen Patient*innen, die auch unter einer 2-jährigen Therapie mit antiepileptischen Medikamenten nicht anfallsfrei werden, kann eine Operation sinnvoll sein. Der häufigste epilepsiechirurgische Eingriff ist die Entfernung eines Schläfenlappenabschnitts. Etwa 60 % der operierten Erwachsenen und Kinder werden anfallsfrei.

Falls keine Therapiemaßnahme erfolgreich ist, wird die ketogene Diät zur Behandlung der Epilepsie empfohlen. Die Diät enthält viel Fett und sehr wenig Kohlenhydrate und simuliert die Reaktion des Körpers auf das Fasten. Dies bewirkt, dass der Körper zur Fettverbrennung übergeht. Dadurch verwendet das Gehirn Ketonkörper als Energiequelle anstelle von Zucker. Man nimmt an, dass die Energieumstellung und die verminderte Kalorienzufuhr anfallsdämpfend wirkt. Die Diät erfordert allerdings viel Disziplin und Motivation. Sämtliche Mahlzeiten müssen denselben ketogenen Quotienten (Verhältnis zwischen Fett und der Summe der Proteine und Kohlenhydrate) aufweisen. Im Kindesalter ist die Wirksamkeit der ketogenen Diät durch Studien belegt.

Für die Akupunktur bei Epilepsie gibt es bislang nur wenige und methodisch unzureichende Studien. Sie konnten bisher keinen Wirksamkeitsnachweis hinsichtlich der Anfallsfrequenz erbringen.

Was können Sie selbst tun?

Menschen mit Epilepsie sollten sich um einen möglichst geregelten Tagesablauf bemühen und durchwachte Nächte, Alkoholkonsum sowie Fastenperioden vermeiden. Aktivitäten, die bei einem Anfall gefährlich werden können, sollten vermieden werden. Dazu gehören beispielsweise Schwimmen ohne Begleitung, Tauchen, Klettern, Fliegen oder Surfen. Flackernde Lichter können bei manchen Epilepsiebetroffenen Anfälle auslösen und sollten bei ihnen vermieden werden, z. B. Kino, Club, Fernsehen, Bildschirm, Sonnenlicht oder auch Autofahren bei Dunkelheit. Bei bestimmten Antiepileptika muss bei Frauen die Dosis der oralen Kontrazeptiva oder umgekehrt die Dosis der Antikonvulsiva angepasst werden. Frauen mit Kinderwusch sollten die Konzeption mit den behandelnden Neurolog*innen besprechen, um die Therapie ggf. im Vorfeld schon anzupassen.

Prognose

Die Anfallshäufigkeit variiert erheblich.

  • 40 % der Betroffenen sind anfallsfrei.
  • 35 % haben 1‒11 Anfälle pro Jahr.
  • 15 % haben mehrere Anfälle pro Monat.
  • 10 % haben mehrere Anfälle pro Woche.

Das Risiko für einen erneuten Anfall ist erhöht bei:

  • früheren Hirnschädigungen/-erkrankungen
  • epileptiformen Befunden im EEG
  • abweichenden Befunden in der MRT
  • nächtlichen Anfällen.

Mögliche Komplikationen bei einer Epilepsie sind Verletzungen während eines Anfalls wie Zungenbisse, Quetschungen oder Brandwunden. Die größte Gefahr geht von einem anhaltenden epileptischen Anfall, dem sog. Status epilepticus, aus. Wird ein solcher Anfall nicht entsprechend behandelt, kann es zu bleibenden Schäden kommen.

Das Risiko für einen erneuten Anfall nach einem ersten, nicht provozierten Anfall ist in den ersten 2 Jahren am höchsten (21‒45 %). Die meisten Epilepsie-Patient*innen erreichen mit Medikamenten eine gute oder vollständige Anfallskontrolle. Einige jedoch erreichen nie eine Anfallsfreiheit. Ca. 70 % erleben eine Remission, sind also mit oder ohne Behandlung 5 Jahre lang anfallsfrei. 20‒30 % entwickeln eine chronische Epilepsie. Die beste Prognose haben Patient*innen mit Epilepsie unbekannter Ursache, einem Beginn im Kindesalter und ohne neurologische Symptome.

Mit Epilepsie leben

Berufswahl

Grundsätzlich sollten Menschen mit Epilepsie einen Beruf ausüben, bei dem kein erhöhtes Risiko besteht, sich selbst oder andere zu gefährden. Ob dies der Fall ist, kann nur im Einzelfall geprüft werden. Bei den meisten Berufsgenossenschaften bleiben Epilepsie-Patient*innen ohne Vorbehalt weiter versichert.

Anhaltspunkte zur Beurteilung der beruflichen Eignung von Menschen mit Epilepsie hat die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung in ihrer Schrift Berufliche Beurteilung bei Epilepsie und nach erstem epileptischen Anfall zusammengestellt.

Epilepsie und Führerschein

Nach der Straßenverkehrsordnung ist zum Führen eines Kraftfahrzeugs geeignet, wer die notwendigen körperlichen und geistigen Anforderungen erfüllt. Beurteilungsmaßstab dafür sind bei Menschen mit einer dauerhaften Erkrankung wie einer Epilepsie die Begutachtungsleitlinien zur Kraftfahrereignung der Bundesanstalt für Straßenwesen.

Menschen mit Epilepsie, sind somit in der Regel nicht in der Lage, ein Kraftfahrzeug zu führen, solange ein Risiko besteht, dass weiterhin Anfälle auftreten. Unter bestimmten Bedingungen, wie z. B. längerer Anfallsfreiheit, kann die Fahrtauglichkeit dennoch gegeben sein.

Weitere Informationen

Patientenorganisation

Autor*innen

  • Hannah Brand, Ärztin, Berlin
  • Jonas Klaus, Arzt, Freiburg i. Br.

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Epilepsie. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Fisher RS, Acevedo C, Arzimanoglou A et al. ILAE official report: a practical clinicaldefinition of epilepsy. Epilepsia 2014; 475–482, DOI: 10.1111/epi.12550 DOI
  2. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Erster epileptischer Anfall und Epilepsien im Erwachsenenalter. Entwicklungsstufe S1, AWMF-Leitlinie Nr. 030/041, Stand April 2017. www.awmf.org
  3. Deutsche Gesellschaft für Neurologie. Status epilepticus im Erwachsenenalter. AWMF-Leitlinie Nr. 030-079, S2k, Stand 2020. www.awmf.org
  4. Brandt C, Informationszentrum Epilepsie (ize) der Dt. Gesellschaft für Epileptologie e.V.: Epilepsie in Zahlen. Informationsblatt 006; Stand März 2016. www.izepilepsie.de
  5. Brandt C. Akut-symptomatische epileptische Anfälle: Inzidenz, Prognose und Aspekte der antiepileptischen Behandlung. Aktuelle Neurologie 2012, 480-485. DOI:10.1055/s-0032-1329984 DOI
  6. Hauser, WA. The prevalence and incidence of convulsive disorders and children. Epilepsia1994; 35,Suppl 2:S1-S6 pmid:8275976 PubMed
  7. Marson A, Maguire M, Ramaratnam S. Epilepsy. Clinical Evidence, June 2009. www.ncbi.nlm.nih.gov
  8. Forsgren L, Beghi E, Oun A, et al. The epidemiology of epilepsy in Europe - a systematic review. Eur J Neurol 2005; 12: 245-53. PubMed
  9. Christensen J, Pedersen MG, Pedersen CB, et al. Long-term risk of epilepsy after traumatic brain injury in children and young adults: a population-based cohort study. Lancet 2009; 338: e-pub. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  10. Litt B and Echauz J. Prediction of epileptic seizures. Lancet Neurol 2002; 1: 22-30. PubMed
  11. Fisher RS, van Emde BW, Blume W, et al. Epileptic seizures and epilepsy: definitions proposed by the International League Against Epilepsy (ILAE) and the International Bureau for Epilepsy (IBE). Epilepsia 2005; 46: 470-72. PubMed
  12. Duncan JS, Sander JW, Sisodiya SM, Walker MC. Adult epilepsy. Lancet 2006; 367: 1087-100. PubMed
  13. Blümcke I. Neuropathology of focal epilepsies: a critical review. Epilepsy Behav 2009; 15: 34. PubMed
  14. Christensen J, Pedersen MG, Pedersen CB, et al. Long term risk of epilepsy after traumatic brain injury in children and young adults: a population based cohort study. Lancet 2009; Mar 28;373(9669):1105-10. doi: 10.1016/S0140-6736(09)60214-2. DOI
  15. Heaney DC, MacDonald BK, Everitt A, Stevenson S, Leonardi GS, Wilkinson P et al. Socioeconomic variation in incidence of epilepsy: prospective community based study in south east England. BMJ 2002; 325: 1013-6. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  16. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2021. Stand 18.09.2020; letzter Zugriff 30.11.2020 www.dimdi.de
  17. Scheepers B, Clough P, Pickles C. The misdiagnosis of epilepsy: findings of a population study. Seizure 1998; 7: 403-6. PubMed
  18. Management of treatment-resistant epilepsy. Evid Rep Technol Assess 2003: 153-8. www.ncbi.nlm.nih.gov
  19. Tuchscherer V, Seidenberg M, Pulsipher D, Lancaster M, Guidotti L, Hermann B. Extrahippocampal integrity in temporal lobe epilepsy and cognition: thalamus and executive functioning. Epilepsy Behav 2010; 17: 478. PubMed
  20. Riley JD, Franklin DL, Choi V, Kim RC, Binder DK, Cramer SC, Lin JJ. Altered white matter integrity in temporal lobe epilepsy: association with cognitive and clinical profiles. Epilepsia 2010; 51: 536. PubMed
  21. Gesellschaft für Neuropädiatrie. Diagnostische Prinzipien bei Epilepsien des Kindesalters. AWMF-Leitlinie Nr. 022/007, Klasse S1, Stand 2017. www.awmf.org
  22. Zaidi A, Clough P, Cooper P, et al. Misdiagnosis of epilepsy: many seizure-like attacks have a cardiovascular cause. J Am Coll Cardiol 2000; 36; 181-4. www.ncbi.nlm.nih.gov
  23. Rugg-Gunn FJ, Eriksson SH, Symms MR et al. Diffusion tensor imaging of cryptogenic and acquired partial epilepsies. Brain 2001;124:627-36. PubMed
  24. Kammerman S, Wasserman L. Seizure disorders. Classification and diagnosis. West J Med 2001; 175: 99-103. PubMed
  25. Duncan JS. Neuroimaging for epilepsy: quality and not just quantity is important. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2002; 73: 612-3. PubMed
  26. Sander JW. The use of antiepileptic drugs - principles and practice. Epilepsia 2004; 45 (suppl 6); 28-34. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  27. Nevitt SJ, Sudell M, Weston J, et al. Antiepileptic drug monotherapy for epilepsy: a network meta-analysis of individual participant data. Cochran Database Syst Rev 2017; 6: CD011412. pmid:28661008 PubMed
  28. Sander JW and Bell GS. Reducing mortality: an important aim of epilepsy management. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2004; 75: 349-51. PubMed
  29. Birbeck GL, Hays RD, Cui X, et al. Seizure reduction and quality of life improvements in people with epilepsy. Epilepsia 2002; 43: 535-8. PubMed
  30. Nakken KO. Physical exercise in outpatients with epilepsy. Epilepsia 1999; 40: 643-51. PubMed
  31. Kurlemann G, Werhahn J, Informationszentrum Epilepsie (ize) der Dt. Gesellschaft für Epileptologie e.V. Maßnahmen zur ersten Hilfe bei großen epileptischen Anfällen (Grand mal). Informationsblatt, März 2008 www.dgfe.org
  32. Prasad K, Al-Roomi K, Krishnan PR et al. Anticonvulsant therapy for status epilepticus. Cochrane Database Syst Rev 2005; 4: CD 003723. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  33. Deutsche Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie e.V. (DG-Sucht). S3-Leitlinie Screening, Diagnose und Behandlung alkoholbezogener Störungen. AWMF-Leitlinie Nr. 076-001, Stand 30.01.2016 (abgelaufen). www.awmf.org
  34. Krumholz A, Wiebe S, Gronseth GH, et al. Evidence-based guideline: Management of an unprovoked first seizure in adults. Neurology 2015; 84: 1705-13. doi:10.1212/WNL.0000000000001487 DOI
  35. Hauser WA, Rich SS, Lee JR, Annegers JF, Anderson VE. Risk of recurrent seizures after two unprovoked seizures. N Engl J Med 1998; 12: 429 - 34. New England Journal of Medicine
  36. Marson A, Jacoby A, Johnson A, et al. Immediate versus deferred antiepileptic drug treatment for early epilepsy and single seizures: a randomised controlled trial. Lancet 2005; 365: 2007-13. PubMed
  37. Glauser T, Ben-Menachem E, Bourgeois B, Cnaan A, Chadwick D, Guerreiro C, Kalviainen R, Mattson R, Perucca E, Tomson T. ILAE treatment guidelines: evidence-based analysis of antiepileptic drug efficacy and effectiveness as initial monotherapy for epileptic seizures and syndromes. Epilepsia 2006; 47: 1094-120. PubMed
  38. Marson AG, Kadir ZA, Hutton JL, Chadwick DW. The new antiepileptic drugs: a systematic review of their efficacy and tolerability. Epilepsia 1997; 38: 859-80. PubMed
  39. PRAC recommends strengthening the restrictions on the use of valproate in women and girls. European Medicines Agency. 10/10/2014 www.ema.europa.eu
  40. Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ). Wichtige Arzneimittelinformation für Ärzte und Apotheker. Arzneimittel, die Valproat und -verwandte Substanzen enthalten: Risiko für Anomalien des Neugeborenen. Dezember 2014. Internetressource; letzter Zugriff 26.01.2018. www.akdae.de
  41. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Informationsbrief zur Einführung einer Patientenkarte für Arzneimittel, die Valproat und verwandte Substanzen enthalten. 13.07.2017; letzter Zugriff 26.01.2018. www.bfarm.de
  42. Marson AG, Al-Kharusi AM, Alwaidh M, et al. The SANAD study of effectiveness of valproate, lamotrigine, or topiramate for generalised and unclassifiable epilepsy: an unblinded randomised controlled trial. Lancet 2007; 369: 1016-26. PubMed
  43. Carmichael K, Pulman J, Lakhan SE, et al. Zonisamide add-on for drug-resistant partial epilepsy. Cochrane Database Syst Rev. 2013 ;12:CD001416. doi: 10.1002/14651858.CD001416.pub3. DOI
  44. Couldridge L, Kendall S, March A. A systemativ overview - a decade of research. The indormation and councelling needs of people with epilepsy. Seizure 2001; 10: 605-14. PubMed
  45. Shi LL, Dong J, Ni H, et al. Felbamate as an add-on therapy for refractory epilepsy. Cochrane Database Syst Rev. 2014 Jul 18;7:CD008295. DOI: 10.1002/14651858.CD008295.pub3 DOI
  46. Leppik IE, Birnbaum A. Epilepsy in the elderly. Semin Neurol 2002; 22: 309 - 20. PubMed
  47. Nakken KO, Taubøll E. Bone loss associated with use of antiepileptic drugs. Expert Opin Drug Saf 2010; 9: 561-71. PubMed
  48. Brodie MJ, Barry SJE, Bamagous GA et al. Patterns of treatment response in newlydiagnosed epilepsy. Neurology 2012; 1548–1554, DOI: 10.1212/WNL.0b013e3182563b19 DOI
  49. Strozzi I, Nolan SJ, Sperling MR, Wingerchuk DM, Sirven J. Early versus late antiepileptic drug withdrawal for people with epilepsy in remission. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 2. Art. No.: CD001902. DOI: 10.1002/14651858.CD001902.pub2. DOI
  50. Berg AT, Shinnar S. Relapse following discontinuation of antiepileptic drugs. Neurology 1994; 44: 601-8. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  51. Stockings E, Zagic D, Campbell G, et al. Evidence for cannabis and cannabinoids for epilepsy: a systematic review of controlled and observational evidence. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2018 Mar 6; pii: jnnp-2017-317168: Epub ahead of print. pmid:29511052 PubMed
  52. Panebianco M, Rigby A, Weston J, Marson AG. Vagus nerve stimulation for partial seizures. Cochrane Database of Systematic Reviews 2015, Issue 4. Art. No.: CD002896. DOI: 10.1002/14651858.CD002896.pub2. DOI
  53. DeGiorgio CM, Soss J, Cook IA, et al. Randomized controlled trial of trigeminal nerve stimulation for drug-resistant epilepsy. Neurology 2013 Feb 26;80(9):786-91. doi:10.1212/WNL.0b013e318285c11a. DOI
  54. Cheuk DK, Wong V. Acupuncture for epilepsy. Cochrane Database Syst Rev. 2014 May 7;5:CD005062. Cochrane (DOI)
  55. Morrow JI, Russell A, Gutherie E, Parsons L, Robertson I, Waddell R, et al. Malformation risks of anti-epileptic drugs in pregnancy: a prospective study from the UK Epilepsy and Pregnancy Register. J Neurol Neurosurg Psychiatry 2006; 77: 193-8. PubMed
  56. Morrow J, Russell A, Guthrie E et al. Malformation risks of antiepileptic drugs in pregnancy: a prospective study from the UK Epilepsy and Pregnancy Register. J Neurol Neurosurg Psychiatr 2006; 77: 193–198 pmid: 16157661 PubMed
  57. Nadebaum C, Anderson VA, Vajda F, et.al. Language skills of school-aged children prenatally exposed to antiepileptic drugs. Neurology 2011; 76: 719-26. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  58. Christensen J, Vestergaard M, Mortensen PB, Sidenius P, Agerbo E. Epilepsy and risk of suicide: a population-based case-control study. Lancet Neurol 2007; 6: 693-8. PubMed
  59. Lhatoo SD, Johnson AL, Goodridge DM, et al. Mortality in epilepsy in the first 11 to 14 years after diagnosis: multivariate analysis of a long-term, prospective, population-based cohort. Ann Neurol 2001; 49: 336-44. PubMed
  60. Gaitatzis A, Johnson AL, Chadwick DW, et al. Life expectancy in people with newly diagnosed epilepsy. Brain 2004; 127: 2427-32. PubMed
  61. Gaitatzis A and Sander JW. The mortality of epilepsy revisited. Epileptic Disord 2004; 6: 3-13. PubMed
  62. Perucca E. Overtreatment in epilepsy: adverse consequences and mechanisms. Epilepsy Res 2002; 52: 25 - 33. PubMed
  63. Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung Spitzenverband: Berufliche Beurteilung bei Epilepsie und nach erstem epileptischen Anfall. DGUV Information 250-001; Stand der Vorschrift: Januar 2015. publikationen.dguv.de
  64. Gube M, Ell W, Schiefer J, Kraus T. Beurteilung der Kraftfahreignung bei Epilepsie. Dtsch Arztebl Int 2010; 107: 217–223 DOI: 10.3238/arztebl.2010.0217 DOI
  65. 50. Deutscher Verkehrsgerichtstag. 25.-27.01.2012. Empfehlungen. Online-Ressource; letzter Zugriff 10.02.2017. www.deutscher-verkehrsgerichtstag.de