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Lagerungsschwindel, gutartiger

Der gutartige Lagerungsschwindel wird in der medizinischen Fachsprache benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS) genannt. Die Ursache ist nicht geklärt, steht aber im Zusammenhang mit Veränderungen im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs.

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Fakten

 

Was ist ein gutartiger Lagerungsschwindel?

Definition

Es handelt sich um ein Schwindelgefühl, das in Schüben auftritt. Man nennt diese Erkrankung auch „benigner (gutartiger) paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS)“. Durch einen Lagewechsel des Kopfes, beispielsweise eine Kopfdrehung, kommt es zu kurzen Schwindelattacken. Ursächlich sind altersbedingte Veränderungen im Gleichgewichtsorgan des Innenohrs.

Symptome

Diese Erkrankung ist gekennzeichnet durch ein starkes Schwindelgefühl infolge bestimmter Kopfbewegungen. Oft entsteht der Schwindel, wenn sich die betroffene Person im Liegen umdreht oder aus dem Bett aufsteht.

Der Schwindel kann sich sehr deutlich äußern und fühlt sich oft wie Karussellfahren an (Drehschwindel). Manchmal klagen Patient*innen jedoch auch über ein allgemeines Schwindelgefühl, das sich schlecht beschreiben lässt.

Die Anfälle dauern im Durchschnitt 10–30 Sekunden bis 1 Minute. Bei einer längeren Dauer muss an andere Ursachen gedacht werden. Wenn mehrere Anfälle einander ablösen, nehmen diese oft in der Stärke ab. Begleitsymptome können Übelkeit und Erbrechen sowie ein schneller Herzschlag und Schwitzen sein. Oft ist Patient*innen noch einige Zeit lang nach einem Anfall übel. Während der Anfälle treten auch oft ungewollte Augenbewegungen auf (Nystagmus). Das Hörvermögen ist meist nicht beeinträchtigt.

Ähnliche Beschwerden können sich bei folgenden Krankheiten äußern:

  • Morbus Menière
  • Entzündung des Gleichgewichtsnervs (Neuritis vestibularis)
  • zentrale Durchblutungsstörungen im Bereich des Hirnstamms oder Kleinhirns (Schlaganfall oder Vorstufe)
  • vestibuläre Migräne.

Ursachen

Es wird davon ausgegangen, dass sich bei einem gutartigen Lagerungsschwindel sog. Otolithen (auch Ohrsteinchen genannt) in den Bogengängen des Innenohrs abgelagert haben. Diese sind ein Teil des Gleichgewichtsorgans des Menschen. Innerhalb dieser Bogengänge fließt eine Flüssigkeit (Endolymphe). Wenn wir den Kopf hin und her bewegen, wird dies in Form von Wellenbewegungen in den Bogengängen registriert, und das Gehirn erhält Information über die Kopfbewegungen.

Wenn betroffene Personen den Kopf bewegen, können die kleinen Ohrsteine ihre Lage ändern und die Wellenbewegungen in der Flüssigkeit der Bogengänge „stören". Die Nerven, die auf die Bewegung der Flüssigkeit reagieren und dies dem Hirn signalisieren, erhalten „verzerrte" Signale. Man vermutet, dass dies der Anlass für die plötzlichen Schwindelanfälle ist.

Auch Kopfverletzungen und andere Erkrankungen im Innenohr (Neuritis vestibularis und Menière-Krankheit), Durchblutungsstörungen oder Migräne können zum Entstehen des gutartigen Lagerungsschwindels beitragen.

Häufigkeit

Der gutartige Lagerungsschwindel ist die häufigste Schwindelform. Bei etwa 20 % der Patient*innen, die unter Schwindel leiden, ist dies die Ursache.

Die Angaben zur Häufigkeit von Neuerkrankung (Inzidenz) variieren, da es speziell für Hausarztpraxen wenige Untersuchungen bzw. Daten dazu gibt.

  • ca. 64/100.000 Einw. pro Jahr
  • einer neueren Studie zu Folge ca. 10 x höhere Inzidenz (600/100.000 Einw. pro Jahr)

Der gutartige Lagerungsschwindel kann vom Kindesalter bis zum höheren Lebensalter vorkommen, tritt aber häufiger erst nach dem 40. Lebensjahr auf.

Frauen sind etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Untersuchungen

Bei einer ärztlichen Untersuchung kann die Ärztin/der Arzt durch Hervorrufen des Schwindels mithilfe eines sog. Lagerungstests eine Diagnose stellen.

Beim Dix-Hallpike-Test sitzt die betroffene Person auf einer Untersuchungsliege, dreht den Kopf zu einer Seite und legt sich dann schnell mit weiterhin gedrehtem Kopf auf den Rücken hin. Dabei achtet die Ärztin/der Arzt darauf, ob dies zu schnellen, unbewussten Augenbewegungen führt (Nystagmus) und ob die Patient*innen Schwindelgefühle bekommen. Meist wird dies für die andere Seite wiederholt. Mit diesem Test kann der hintere Bogengang untersucht werden, welcher in 85 % der Fälle von benignem Lagerungsschwindel betroffen ist.

Bei einem weiteren ähnlichen Test kann die Person liegen bleiben, während die Ärztin/der Arzt den Kopf abwechselnd zu beiden Seiten dreht (Supine-Head-Roll-Test). Dies untersucht den horizontalen Bogengang.

Um andere Krankheiten auszuschließen, werden außerdem eine neurologische und eine allgemeine körperliche Untersuchung durchgeführt. Ergeben sich in der Schilderung der Symptome und der Untersuchung keine Hinweise auf andere zugrundeliegende Erkrankungen, sind meist keine weiteren Untersuchungen notwendig. 

Behandlung

Das Behandlungsziel ist es, dass sich die Otolithen aus den jeweiligen Bogengängen hinausbewegen, sodass die Nerven nicht mehr durch sie gereizt werden und keine Schwindelanfälle mehr auftreten.

Dafür werden Lagerungsmanöver ähnlich der Lagerungstests durchgeführt. Patient*innen können dies nach ärztlicher Anleitung als Selbstmanöver durchführen, von Therapeut*innen durchgeführte Manöver sind allerdings meist wirksamer. Die Selbstmanöver können nach guter Schulung eine ergänzende Maßnahme für zu Hause darstellen.

Epley-Manöver

  • Beispielhaft bei Otholithen im rechten hinteren Bogengang:
  • Patient*in sitzt auf der kurzen Seite der Liege mit dem Kopf im 45-Grad-Winkel nach rechts gedreht, der Kopf wird gestützt.
  • Patient*in wird schnell in Rückenlage hingelegt, sodass der Kopf über die Untersuchungsliege hinaus ragt und dabei überstreckt wird (weiterhin im 45-Grad-Winkel nach rechts), die Position wird für 30 Sekunden gehalten.
  • Der Kopf wird anschließend schnell nach links auf 45 Grad gedreht und wieder für 30 Sekunden gehalten.
  • Patient*in rollt sich danach zügig in die linke Seitenlage. Der Kopf wird so mitgedreht, dass die Nase zum Boden zeigt (der Kopf ist nach links gedreht). Halten der Position für 30 Sekunden.
  • Schnelles Aufrichten in eine sitzende Position, mit weiterhin nach links gedrehtem Kopf.

Wenn notwendig, wird dieses Manöver mehrmals wiederholt, bis der Schwindel vorübergeht. Je nachdem, ob der rechte oder linke Bogengang betroffen ist, muss der Kopf bei Beginn des Manövers auf die betroffene Seite gedreht werden.

Werden die Otolithen in einem anderen Bogengang vermutet, wird das Lagerungstraining etwas verändert.

Vor dem Manöver können Medikamente gegen Übelkeit und Schwindel genommen werden (z. B. Dimenhydrinat).

Das Dix-Hallpike-Manöver sollte nicht durchgeführt werden beim Vorliegen von:

  • schweren Halswirbelsäulenerkrankungen
  • Verdacht auf Durchblutungsstörungen im Bereich der Wirbelarterie 
  • hochgradigem Verschluss der Halsschlagader.

Übungsmanöver für zu Hause

Wenn die Behandlung keine komplette Abhilfe schafft oder die Beschwerden wiederkehren, kann in Absprache mit der Ärztin/dem Arzt folgende Übungen selbst ausgeführt werden:

Beschrieben sind die Bewegungen, die Betroffene zur Befreiung der Otolithen aus dem rechten Ohr durchführen sollten:

  • Setzen Sie sich auf eine Bettkante oder eine Liege und drehen Sie den Kopf um 45 Grad nach links.
  • Legen Sie sich dann schnell auf die rechte Körperseite und halten Sie den Kopf in der gleichen Stellung (45 Grad angewinkelt). Der Blick ist dabei Richtung Decke gewendet. Sie werden für einige Sekunden starken Schwindel verspüren. Diese Position halten Sie nun bitte mindestens 20 Sekunden oder besser, bis der Schwindel vorüber ist.
  • Bewegen Sie ihren Körper nun schnell und schwungvoll über die aufrechte Position auf die linke Schulter. Den Kopf halten Sie dabei weiterhin im 45-Grad-Winkel nach links gedreht. Sie blicken nun auf den Boden. Auch diese Position halten Sie für mindestens 2 Minuten.
  • Anschließend können Sie sich langsam wieder aufsetzen. Hierbei kann ebenfalls leichter Schwindel auftreten.
  • Wiederholen Sie diese Übung mehrmals, bei Bedarf auch für die andere Seite.

Die Übung kann sich sehr unangenehm anfühlen. Bei den meisten Personen können die Schwindelattacken dadurch aber erheblich reduzieren werden. Die Wirkung kann durch häufige Wiederholungen gesteigert werden. Versuchen Sie, täglich zwei bis drei Übungseinheiten mit mehreren Manövern (z. B. 6-mal hintereinander) durchzuführen. Setzen Sie die Übungen solange fort, bis die Schwindelattacken abgeklungen sind.

Medikamentöse Therapie

Medikamente haben keine Wirkung auf den Krankheitsprozess und werden im Allgemeinen nicht zur Behandlung empfohlen.
Ausnahmsweise können Antihistaminika gegen die Übelkeit verabreicht werden, z. B. Dimenhydrinat. Bei älteren Patient*innen sollte dies zurückhaltend eingesetzt werden, da der Wirkstoff zu starker Schläfrigkeit führen kann.

Prognose

  • Die Prognose ist grundsätzlich gut, die Spontanheilungsrate liegt bei 50 %.
  • Bei Lagerungstherapie nach mehrmaliger Lagerung Erfolgsraten bis 90 %
  • Rezidive nach erfolgreicher Behandlung sind nicht selten.
    • Die Rezidivrate liegt bei ca. 15 % pro Jahr.
    • Es gibt bis zu 50 % Rezidive im Langzeitverlauf.

Weitere Informationen

Autorin

  • Susanna Allahwerde, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Berlin

Quellen

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Lagerungsschwindel, benigner paroxysmaler. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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