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Subduralhämatom

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Definition:
Ein subdurales Hämatom tritt in der Regel über den lateralen und superioren Strukturen der Hemisphären auf und bezeichnet eine akute oder chronische Blutansammlung zwischen der Dura mater und der Arachnoidea infolge eines Traumas.
Häufigkeit:
Die Inzidenz liegt schätzungsweise bei 5,3 pro 100.000 Personen und Jahr.
Symptome:
Im Falle eines akuten subduralen Hämatoms sind die Patienten u. U. komatös. Im Falle eines chronischen subduralen Hämatoms schwanken die Symptome häufig zwischen Kopfschmerzen, Müdigkeit, vermehrtem Schlafbedürfnis, Verwirrung, Gedächtnisstörungen und einer Falltendenz.
Befunde:
U. a. Bewusstlosigkeit, mentale Veränderungen, motorische Ausfallerscheinungen und evtl. Pupillendilatation.
Diagnostik:
Eine zerebrale CT bestätigt die Diagnose.
Therapie:
Primärtherapie ist die Operation mit Hämatomausräumung. Eine konservative Therapie kommt bei kleinen und asymptomatischen Hämatomen infrage.
  • Johannes Kühn, Arzt, Doktorand der Inneren Medizin, Freiburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Magnus Olivecrona, överläkare, Neurokirurgiska kliniken, Norrlands universitetssjukhus, Umeå (Medibas)
  • Espen Dietrichs, professor og avdelingsoverlege, Universitetet i Oslo og Nevrologisk avdeling, Rikshospitalet, Oslo