Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) bei Frauen

Zusammenfassung

  • Definition:Unwillkürlicher Harnverlust in Verbindung mit Husten, Niesen oder anderen Aktivitäten, die den intraabdominalen Druck erhöhen.
  • Häufigkeit:Die Prävalenz liegt bei Frauen zwischen 10–20 % und nimmt mit dem Alter zu.
  • Symptome:Die körperliche Untersuchung kann normal sein.
  • Befunde:Harnaustritt aus der Urethra synchron zu körperlicher Anstrengung, Niesen oder Husten, ggf. im Rahmen eines Stresstestes.
  • Diagnostik:Zusatzuntersuchungen sind gynäkologische Untersuchung, Urinuntersuchung, ggf. Laboruntersuchungen und Sonografie.
  • Therapie:Die Stressinkontinenz bei Frauen wird in erster Linie konservativ mit lokaler Östrogenisierung, Beckenbodentraining, ggf. Elektrostimulation, medikamentöser Therapie mit Duloxetin und/oder Hilfsmitteln therapiert, bei Therapieversagen mittels operativer Therapie.

Allgemeine Informationen

Definition

  • Belastungsinkontinenz (Stressinkontinenz) ist definiert als unwillkürlicher Urinverlust bei körperlicher Anstrengung oder z. B. beim Niesen oder Husten.
  • Das Problem betrifft vor allem Frauen, kommt aber auch bei Männern vor.

Diagnostik

Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

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