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Nierenzysten

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Definition:
Nierenzysten sind flüssigkeitsgefüllte Hohlräume, umgeben von einer dünnen, epithelialisierten Membran.
Häufigkeit:
Die Prävalenz steigt mit dem Alter, Auftreten bei 20 % der 50- bis 60-Jährigen.
Symptome:
Nierenzysten sind in der Regel symptomfrei. Im Einzelfall dumpfer Flankenschmerz, selten Fieber (infizierte Zyste).
Befunde:
Normalerweise kein Befund bei der körperlichen Untersuchung, selten palpable Raumforderung oder klopfschmerzhaftes Nierenlager.
Diagnostik:
Meistens Zufallsbefund im Rahmen einer bildgebenden Untersuchung. Bei eindeutig benigner Zyste keine weitere Abklärung notwendig. Die Abgrenzung benigner Zysten gegen malignomverdächtige zystische Befunde erfolgt nach kontrastverstärkter Sonografie oder Computertomografie mit der Bosniak-Klassifikation.
Therapie:
Bei benignen, asymptomatischen Zysten keine Therapie notwendig. Große, symptomatische Zysten können sklerosiert werden. Exzision malignomverdächtiger Zysten.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten – Beurteilung der Dignität

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patienten informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.
  • Steinar J. Karlsen, tidligere klinikksjef og professor dr. med., Oslo Urologiske Universitetsklinikk, Aker universitetssykehus helseforetak og Universitetet i Oslo
  • Steinar Hunskår, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Seksjon for allmennmedisin, Universitetet i Bergen
  • Tor Erik Widerøe, professor, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, og overlege ved Seksjon for nyresykdommer, Regionsykehuset i Trondheim