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Sarkome

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Definition:
Eine heterogene Gruppe von malignen Erkrankungen mesenchymalen Ursprungs, die von Muskeln, Fettgewebe, Bindegewebe, Blut- und Lymphgefäßen, Nervenscheiden und Knochen ausgehen. Es wird zwischen den beiden Hauptgruppen der Weichteil- und der Knochensarkome unterschieden.
Häufigkeit:
Sarkome sind selten. Jährliche Inzidenz von Weichteilsarkomen ca. 2–3/100.000, von Osteosarkomen als häufigstem Knochensarkom ca. 2–3/1.000.000 Einwohner.
Symptome:
Bei Weichteilsarkomen häufig schmerzlose, progrediente Schwellung als Primärmanifestation. Bei Knochensarkomen als erstes Symptom häufig Schmerzen in der betroffenen Region. 
Befunde:
Abhängig von der Lokalisation und der Art des Tumors. Zu achten ist auf Größe, Konsistenz, Verschieblichkeit des Primärtumors sowie auf Hinweise für Metastasierung (am häufigsten hämatogen in die Lunge).
Diagnostik:
Beruht auf klinischem Befund, bildgebenden Verfahren und schließlich Biopsie mit histologischer Untersuchung. 
Therapie:
Abhängig von Art und Stadium des Sarkoms. Am häufigsten operative Resektion, ergänzt um ggf. eine Chemo- oder Strahlentherapie.

Allgemeine Informationen

Definition

Klassifikationen

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Labordiagnostik

Diagnostik beim Spezialisten

Biopsie

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Operative Therapie

Chemotherapie

Strahlentherapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Patientenorganisationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL
  • Andris Kreicbergs, professor emeritus i ortopedi, Karolinska institutet (Medibas)