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Fraktur des Beckens

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Definition:
Beckenfrakturen werden eingeteilt in Beckenringfrakturen, Sakrumfrakturen, Azetabulumfrakturen und Frakturen eines Schambeinasts (Niedrigenergietraumata bei älteren Menschen).
Häufigkeit:
Beckenfrakturen machen etwa 3 % aller Knochenfrakturen aus.
Symptome:
Nach einer Verletzung oder einem Sturz liegen Schmerzen im Beckenbereich vor. Häufig handelt es sich um Hochenergietraumata/Polytraumata.
Untersuchung:
Es liegen lokale Schmerzen und Druckempfindlichkeit vor, insbesondere beim Gehen. Es sind Ödeme, Ekchymosen, Lazerationen und Deformitäten im Bereich des Beckens/Perineums zu beobachten.
Diagnostik:
Die Diagnose kann anhand einer Röntgen-, CT- und MRT-Untersuchung gestellt werden.
Therapie:
Die Therapie besteht zunächst in einer Schockprophylaxe und dem Stillen von Blutungen. Stabile Frakturen werden konservativ, instabile operativ behandelt.
  • Sandra Krüger, Dr. med., Fachärztin für Orthopädie, Berlin
  • Cecilia Rogmark, docent och överläkare, Ortopediska kliniken, Skånes universitetssjukhus, Sverige
  • Arild Aamodt, overlege/professor, Ortopedisk avdeling, Lovisenberg Sykehus, Oslo
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL