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Kniegelenkfraktur

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Definition:
Zu den Frakturen im Kniegelenk zählen die Patellafraktur, Frakturen der Femurkondylen, die Fraktur der Eminentia intercondylaris tibiae, die Fraktur der Tuberositas tibiae, die Fraktur des Tibiaplateaus und Abrissfrakturen der Ligamentansätze.
Häufigkeit:
Häufige Verletzungen bei Verkehrsunfällen und Sport, vor allem bei jüngeren Patient*innen.
Symptome:
Direktes oder indirektes Trauma, das zu Schmerzen, Funktionseinschränkung und Schwellung des Kniegelenks führt.
Befunde:
Druckschmerz über Fraktur, ggf. Prellmarke. Aktives und/oder passives Bewegungsausmaß eingeschränkt. Weichteilschwellung und Gelenkerguss (Hämarthros). Evtl. Deformität und palpable Krepitation.
Diagnostik:
Röntgen, evtl. ergänzt durch CT (komplexe Fraktur) oder MRT (V. a. Weichteilverletzung). Ggf. diagnostische Gelenkpunktion (Hämarthros? Fettaugen?)
Therapie:
Bei stabilen, nicht-dislozierten Frakturen ohne Gelenkstufe meist konservative Therapie. Ansonsten operative anatomische Rekonstruktion und Osteosynthese.
  • Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Patellafraktur. AWMF-Leitlinie Nr. 012-017. S2e, Stand 2020. www.awmf.org 
  1. Steele M. Knee fracture. Medscape, last updated Apr 13, 2020. emedicine.medscape.com  
  2. Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie. Patellafraktur. AWMF-Leitlinie Nr. 012-017, Stand 2020. www.awmf.org  
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Frankfurt a. M.