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Solitäre Knochenzyste

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Definition:
Knochenzysten sind gutartige tumorähnliche meist flüssigkeitsgefüllte Läsionen des Knochens. Unterschieden wird in einfache (juvenile) Knochenzysten und aneurysmatische Knochenzysten.
Häufigkeit:
Die meisten Zysten treten in den ersten beiden Lebensdekaden auf. Jungen sind insbesondere bei der juvenilen Knochenzyste etwas häufiger betroffen.
Symptome:
Häufig sind die Knochenzysten asymptomatisch, sofern nicht eine Fraktur als Komplikation auftritt. Es zeigen sich aber auch lokale z. T. schmerzhafte Schwellungen. 
Untersuchung:
Ggf. lokale Schmerzen und Schwellung oder klinischer Hinweis auf eine Fraktur.
Diagnostik:
Nativ-Röntgen der betroffenen Region in 2 Ebenen.
Therapie:
Die Therapie richtet sich nach Lokalisation, Art und Größe der Knochenzyste sowie nach Frakturrisiko bzw. Vorhandensein einer Fraktur. Ein konservativ abwartendes Vorgehen ist ggf. möglich. Als operatives Verfahren wird die Kürettage (auch zur histologischen Sicherung) in Kombination mit anderen Maßnahmen (Auffüllen des Hohlraums mit Fremdknochen bzw. Knochenersatz, Stabilisierung mittels Marknagel) empfohlen.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patient*innen

Therapieverfahren

Operative Kombinationsbehandlung

Nicht mehr allgemein empfohlene Maßnahmen

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Christoph, Allerlei, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin und Innere Medizin, Frankfurt a. M.