Zum Hauptinhalt springen

Hypothyreose bei Kindern

Zuletzt bearbeitet: Zuletzt revidiert:
Zuletzt revidiert von:


Definition:
Eine angeborene oder erworbene Erkrankung mit eingeschränkter Synthese von Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3).
Häufigkeit:
Eine angeborene primäre Hypothyreose tritt bei 1 von 3.500 Neugeborenen auf. Die sekundäre, zentrale Hypothyreose ist deutlich seltener.
Symptome:
Bei Kindern und Jugendlichen mit Hypothyreose kann ein reduziertes Längenwachstum ein frühes Symptom sein.
Befunde:
Klinische Befunde bei Hypothyreose können Struma, trockene Haut und trockenes Haar, psychomotorische Trägheit, Müdigkeit, Muskelschmerzen sein.
Diagnostik:
Die Diagnose wird auf Grundlage der TSH- und T4-Werte gestellt. Routinemäßig erfolgt bei allen Neugeborenen ein TSH-Screening.
Therapie:
Wird mit Thyroxin-Tabletten oder -Tropfen behandelt. Patient*innen mit angeborener Hypothyreose erhalten eine Behandlung kurz nach der Geburt und entwickeln somit nicht das Vollbild der Krankheit.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg