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Angeborene Herzfehler

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Definition:
Fehlbildungen des Herzens oder der großen Gefäße, die auf einer anomalen Entwicklung in der Embryonalperiode beruhen.
Häufigkeit:
Rund 1 % aller Neugeborenen kommt mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Bei 0,12 % liegt ein schwerer, häufig zyanotischer Herzfehler vor.
Symptome:
Bei schweren Herzfehlern bald postnatal Symptome der Herzinsuffizienz mit Tachypnoe, Schwitzen, Trinkschwäche, evtl. Zyanose. Je nach Art und Ausprägung des Herzfehlers Symptome evtl. auch erst im weiteren Verlauf der kindlichen Entwicklung oder im Erwachsenenalter.
Befunde:
Abhängig vom spezifischen Vitium, möglich sind unterschiedliche Herzgeräusche, Hypoxämie, Tachykardie, Hepatosplenomegalie, hebender Herzspitzenstoß, abgeschwächte Femoralispulse.
Diagnostik:
Pulsoxymetrie im Rahmen des postnatalen Primärscreenings, definitive Diagnose erfolgt durch Echokardiografie.
Therapie:
Operative oder katheterinterventionelle Korrektur.
  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.
  • Gudrun Björkhem, docent och överläkare, Barnhjärtcentrum, Skånes universitetssjukhus
  • Lauritz Bredrup Dahl, överläkare, Regionsykehuset i Tromsø