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Transposition der großen Arterien

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Definition:
Transposition der großen Arterien (TGA) ist ein angeborener Herzfehler, bei dem die Aorta aus dem rechten Ventrikel und die Pulmonalarterie aus dem linken Ventrikel entspringt. Sauerstoffversorgung des Körperkreislaufs über Shunts (Foramen ovale, Ductus arteriosus, häufig begleitender Ventrikelseptumdefekt).
Häufigkeit:
Inzidenz ca. 0,2/1.000 Lebendgeburten; ca. 5 % aller angeborenen Herzfehler.
Symptome:
Leitsymptom ist eine zentrale Zyanose, die kurz nach der Geburt auftritt. 
Befunde:
Evtl. Systolikum als Hinweis auf begleitenden Ventrikelseptumdefekt oder Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts.
Diagnostik:
Entscheidendes diagnostisches Mittel ist die Echokardiografie. 
Therapie:
Initial Prostglandingabe zum Offenhalten des Ductus arteriosus, Korrektur-OP in den ersten 2 Lebenswochen (arterielle Switch-Operation).
  • Michael Handke, Professor Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.
  • Bjørnar Grenne, PhD, konst. overlege, Klinikk for hjertemedisin, St. Olavs Hospital, Trondheim
  • Gudrun Björkhem, docent och överläkare, Barnhjärtcentrum, Skånes universitetssjukhus (Medibas)