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Masern

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Definition:
Masern werden durch das Morbillivirus verursacht und sind die ansteckendste Krankheit mit Fieber und Exanthem.
Häufigkeit:
Weltweit. In Deutschland kam es in den letzten Jahren zu 165–2.465 gemeldeten Masern-Fällen jährlich mit durchschnittlich 1 Todesfall pro Jahr.
Symptome:
Fieber, Husten, Schnupfen, Konjunktivitis und Exanthem.
Befunde:
Enanthem im Mund (Koplik-Flecken), Hautausschlag.
Diagnostik:
Zur Bestätigung der Diagnose werden ein serologischer Test und ein Mundsekret-/Speicheltest empfohlen.
Therapie:
Symptomatisch mit fiebersenkenden Mitteln, Flüssigkeitsgabe, Vitamin A, Behandlung der bakteriellen Superinfektionen.
Prophylaxe:
Impfung.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge