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Pseudokrupp

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Definition:
Pseudokrupp ist eine Infektion der oberen Atemwege, häufig ausgelöst durch RS-, Adeno- oder Parainfluenzaviren. Es kommt zu einem Ödem in der Schleimhaut distal der Stimmbänder. Frühere Episoden prädisponieren für neue Episoden bei erneuten Virusinfektionen.
Häufigkeit:
Pseudokrupp tritt am häufigsten im Alter zwischen 1/2 und 6 Jahren auf. Eine belgische Studie hat gezeigt, dass unter den 5–8 Jahre alten Kindern bei 15,5 % mindestens 1 Episode mit Pseudokrupp vorkam, während 5 % der Kinder 3 oder mehrere Episoden hatten.
Symptome:
Charakteristisch sind bellender Husten, inspiratorischer Stridor, Atembeschwerden in unterschiedlichen Graden.
Befunde:
Die Befunde sind meistens normal, abgesehen von leichten Erkältungssymptomen.
Diagnostik:
Zusätzliche Tests sind selten notwendig.
Therapie:
Kalte Luft lindert die Beschwerden. Die Therapie besteht aus Inhalation von Adrenalin/racemischem Adrenalin und Steroiden, oral, rektal oder zum Inhalieren. Die Symptome gehen normalerweise innerhalb von 48 Stunden zurück.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik im Krankenhaus

Indikationen zur Krankenhauseinweisung

Therapie

Therapieziel

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patienten

Medikamentöse Therapie

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Literatur

Autor*innen

  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Lutz Mittler, Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Suchtmedizin, Freiburg i. Br.
  • Kurt Østhuus Krogh, spesialist i barnesykdommer, Barne- og ungdomsklinikken, St. Olavs Hospital, Trondheim
  • Stein E Høyer, overlege barneavdelingen, Regionsykehuset i Tromsø
  • Hasse Melbye, spesialist i allmennmedisin, førsteamanuensis ved institutt for samfunnsmedisin, Universitetet i Tromsø