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Röteln (Rubella)

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Definition:
Röteln sind eine Infektionskrankheit, die durch Hautausschlag, Fieber und Lymphknotenschwellung gekennzeichnet ist und durch das Rubellavirus ausgelöst wird.
Häufigkeit:
Das Virus kommt weltweit vor, durch Impfung ist die Erkrankung selten.
Symptome:
Leichtes Fieber, Unwohlsein und Erkältungssymptome, gefolgt von einem Hautausschlag.
Befunde:
Blassrote, makulopapulöser Ausschlag 1–4 Tage nach Auftreten der ersten Symptome. Breitet sich in der Regel vom Gesicht zum Rumpf aus, dann weiter zu den Extremitäten. Konnatale Röteln-Embryopathie bei Infektion in der Schwangerschaft, besonders bei Infektion bis zur 12. SSW.
Diagnostik:
Als ergänzende Untersuchungen soll eine PCR oder Serologie erfolgen.
Therapie:
Es gibt keine wirksame Therapie gegen das Virus. Als Prophylaxe gibt es eine Impfung.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Monika Lenz, Fachärztin für Allgemeinmedizin, Neustadt am Rübenberge