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Röteln

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Definition:
Röteln sind eine Infektionskrankheit, die durch Hautausschlag, Fieber und Lymphknotenschwellung gekennzeichnet ist und durch das Rötelnvirus ausgelöst wird.
Häufigkeit:
Das Virus kommt weltweit vor, durch Impfung ist die Erkrankung sehr selten.
Symptome:
Leichtes Fieber, Unwohlsein und Erkältungssymptome, gefolgt von einem Hautausschlag.
Befunde:
Blassrote, makulopapulöser Ausschlag 1–4 Tage nach Auftreten der ersten Symptome. Breitet sich in der Regel vom Gesicht zum Rumpf aus, dann weiter zu den Extremitäten. Konnatale Röteln-Embryopathie bei Infektion in der Schwangerschaft, besonders bei Infektion bis zur 12. SSW.
Diagnostik:
Als ergänzende Untersuchungen soll eine PCR oder Serologie erfolgen.
Therapie:
Es gibt keine wirksame Therapie gegen das Virus. Als Prophylaxe gibt es eine Impfung.
  • Gesellschaft für Virologie. Labordiagnostik schwangerschaftsrelevanter Virusinfektionen. AWMF-Leitlinie Nr. 093-001. S2k, Stand 2021. www.awmf.org 
  1. Robert Koch-Institut. RKI-Ratgeber: Röteln. Stand 05.08.2021. letzter Zugriff am 23.03.2022. www.rki.de  
  2. Gesellschaft für Virologie. Labordiagnostik schwangerschaftsrelevanter Virusinfektionen. AWMF-Leitlinie Nr. 093-001. Stand 2021. www.awmf.org  
  3. Ständige Impfkommission: Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut 2022 Epid Bull 2022;4:3-66. www.rki.de  
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München