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Windpocken

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Definition:
Windpocken werden durch eine Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virus verursacht. Sie sind hoch ansteckend, Tröpfcheninfektion. Schmierinfektion.
Häufigkeit: 
2018: 20.448 gemeldete Erkrankungen.
Symptome: 
Üblicherweise treten 1–2 Tage vor Ausbruch des Ausschlags Fieber und ein Krankheitsgefühl auf. Die Symptome scheinen zuzunehmen, je älter die Patienten zum Zeitpunkt der Infektion sind.
Befunde: 
Die Hautläsionen beginnen meistens an der Kopfhaut und im Gesicht und breiten sich dann zum Rumpf und zu den Extremitäten hin aus. Der makulopapulöse Ausschlag durchläuft dann verschiedene Phasen und bildet nach 24–48 Stunden Krusten.
Diagnostik: 
Die Diagnose wird in der Regel auf Grundlage der klinischen Befunde gestellt.
Therapie: 
Bei Bedarf werden die Symptome behandelt, besonders gefährdete Gruppen sollten vor Ansteckung geschützt werden. Eine antivirale Therapie ist bei einigen Patienten nötig.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Sophia Denzinger, Ärztin in Weiterbildung Allgemeinmedizin, Freiburg
  • Kurt Østhuus Krogh, spesialist i barnesykdommer, Barne- og ungdomsklinikken, St. Olavs Hospital, Trondheim
  • Ingard Løge, spesialist allmennmedisin, universitetslektor, institutt for sammfunsmedisinske fag, NTNU, redaktør NEL
  • Marite Rygg, førsteamanuensis/overlege, Barneavdelingen, IKM, Universitetet i Tromsø/ Regionsykehuset i Tromsø