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Kraniosynostose

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Definition:
Bei der Kraniosynostose handelt es sich um eine Deformität des Kraniums, die durch eine vorzeitige Verknöcherung einer oder mehrerer Kraniumsnähte verursacht wird. Die Erkrankung kann als Teil eines Syndroms oder als isolierter Defekt vorkommen.
Häufigkeit:
Tritt bei 3–5 von 10.000 Neugeborenen auf.
Symptome:
Die Kraniumdeformität wird in der Regel während der ersten Lebensmonate entdeckt.
Befunde:
Zu jeder der verschiedenen Arten von Sutursynostosen gibt es eine typische Schädelform.
Diagnostik:
Klinische Untersuchung mit regelmäßigen Messungen des Kopfumfangs, ggf. Bildgebung.
Therapie:
Kraniosynostosen mit starker Deformität, Komplikationen und erhöhtem Hirndruck werden im 1. Lebensjahr operativ behandelt. Nur schwach ausgeprägte Deformitäten können konservativ therapiert werden.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Orthopädie und Unfallchirurgie, Münster
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Institutt for samfunnsmedisinske fag, Norges teknisk-naturvitenskapelige universitet, Trondheim
  • Carl Johan Tiderius, docent och överläkare, Barnortopediska enheten, Ortopediska kliniken, Skånes universitetssjukhus (Medibas)