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Spondylolyse und Spondylolisthesis

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Definition:
Spondylolyse ist ein Wirbelbogendefekt in der Pars interarticularis. Spondylolisthesis beschreibt den Vorgang des Wirbelgleitens nach vorne im Verhältnis zum kaudalen Wirbel.
Häufigkeit:
Spondylolyse kommt häufig vor, während eine hochgradige Spondylolisthesis selten ist.
Symptome:
Tieflumbale Schmerzen und Steifheit, z. T. mit (pseudo-)radikulärer Ausstrahlung. 
Befunde:
Bei der klinischen Untersuchung kann im Bereich der LWS Palpationsempfindlichkeit auftreten und bei ausgeprägter Spondylolisthesis ein Schanzenphänomen (Stufenbildung der Dornfortsätze). Schmerzprovokation durch lumbale Hyperextension.
Diagnostik:
Als radiologische Basisdiagnostik Röntgen der Lendenwirbelsäule im Stand in 2 Ebenen, zur Planung operativer Behandlungen MRT.
Therapie:
Sofern keine neurologischen Defizite vorliegen, zunächst konservative Therapie. Bei Beschwerdepersistenz oder Paresen OP.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Orthopädie und Unfallchirurgie, Münster
  • Max Tenne, med dr och överläkare, Ortopediska kliniken, Skånes universitetssjukhus
  • Terje M. Halvorsen, specialist i fysikalisk medicin och rehabilitering, Norsk Idrettsmedisinsk Institutt, Oslo