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Thoracic-outlet-Syndrom

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Definition:
Das Syndrom tritt aufgrund einer Kompression des Gefäßnervenbündels des Plexus brachialis und evtl. der Gefäßstrukturen zwischen Nacken und Schultergürtel auf.
Häufigkeit:
Das Syndrom ist selten, aber wahrscheinlich unterdiagnostiziert.
Symptome:
Häufige Symptome sind Schmerzen, Taubheit, Parästhesien und ein Schweregefühl in den jeweiligen oberen Extremitäten.
Befunde:
Mögliche klinische Befunde können Nackenschmerzen, die sich beim Anheben der Arme über Kopfhöhe verschlimmern, Parästhesien im C8-Th1-Wirbelsegment, Schmerzempfindlichkeit supraklavikulär über dem Plexus brachialis und ein positiver EAS-Test sein.
Diagnostik:
Die bildgebende Diagnostik ist nicht zuverlässig. Elektrophysiologische Untersuchungen können hilfreich sein.
Therapie:
Hierzu gibt es wenig Evidenz. Aber es wird eher eine konservative Therapie mit physiotherapeutischen Übungen durchgeführt, da sie einem Großteil der Patienten zu guten Ergebnissen führt. Zu operativen Therapieverfahren gibt es keine ausreichende Evidenz.
  • Marlies Karsch-Völk, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, München
  • Anne Söderlund, professor och leg sjukgymnast, Akademin för hälsa, vård och välfärd, Mälardalens högskola, Västerås
  • Pål Kristensen, specialist i allmänmedicin, Ranheim legesenter, Trondheim