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Bursitis im Fersenbein

Zwischen dem Fersenbein (Calcaneus) und der Achillessehne befindet sich ein Schleimbeutel (Bursa), um die Sehne vor Reibung gegen den Knochen zu schützen. Dieser Schleimbeutel kann sich entzünden (Bursitis).

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Was ist Bursitis im Fersenbein?

Eine Bursitis (Schleimbeutelentzündung) im Fersenbein verursacht Schmerzen und gelegentliche eine Schwellung; in seltenen Fällen Rötung am Achillessehnenansatz, vor allem an der Außenseite. Der Druck von normalem Schuhwerk kann erhebliche Schmerzen bereiten, während die Schmerzen nachlassen oder verschwinden, wenn man die Schuhe auszieht.

Meist sind Personen mittleren Alters und ältere Menschen betroffen. Gelegentlich sind auch Sportler betroffen.

Diagnostik

Die Diagnose wird anhand der Krankengeschichte (Anamnese) und dem bei der Untersuchung erhobenen Befund gestellt. Druck gegen den Schleimbeutel verursacht Schmerzen, der Bereich ist geschwollen und der Arzt kann den mit Flüssigkeit gefüllten Schleimbeutel fühlen. Schmerzen sitzen oft an der Außenseite der Achillessehne und in einigen Fällen ist darüber hinaus ein Knochenauswuchs festzustellen.

Therapie

In erster Linie muss Druck auf den Sehnenansatz vermieden werden. Tragen Sie Schuhe ohne Fersenkappe oder polstern Sie den Schuh im Fersenbereich aus. Legen Sie ein Stück Schaumgummi oder Filz, in dessen Mitte Sie ein Loch geschnitten haben, über die schmerzende Stelle, und unterfüttern Sie die Ferse, indem Sie zum Beispiel eine Einlegesohle nur unter den Fersenbereich legen. Auch Dehnungsübungen der Achillessehne können Linderung verschaffen.

Ihr Arzt kann entzündungshemmende Medikamente verschreiben. Bei starken Beschwerden können Kortisoninjektionen versucht werden. In einigen Fällen kann die operative Entfernung des Schleimbeutels angezeigt sein.

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