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Akoholdelir (Delirium tremens)

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Definition:
Eine potenziell lebensbedrohliche Komplikation des Alkoholentzugssyndroms, die sich nach besonders langem und schwerem Alkoholmissbrauch, zumeist 2–4 Tage nach dem letzten Konsum, einstellen kann.
Häufigkeit:
Etwa 5 % aller Alkoholkranken machen ein Alkoholdelir durch.
Symptome:
Kernsymptome eines Delirs sind Bewusstseinsstörungen und kognitive Defizite. Beim Alkoholdelir können je nach Verlaufsform zusätzlich psychomotorische Störungen, halluzinatorisch-psychotische oder neurovegetative Symptome dominieren.
Befunde:
Neurologische und psychische Symptome des Delirs. Evtl. neurovegetative Entgleisung mit Tachykardie, vermehrtem Schwitzen, Fieber, Angst, Insomnie und Hypertonie.
Diagnostik:
Sorgfältige neurologische und internistische Untersuchung zur Abgrenzung andere Delirursachen; ggf. Bildgebung.
Therapie:
Ein vollständiges Alkoholdelir bedarf der stationären Überwachung und Behandlung, ggf. auf der Intensivstation. Die Behandlung zielt in erster Linie darauf ab, die Betroffenen zu sedieren, ohne die vitalen Schutzreflexe zu beeinträchtigen. Gleichzeitig beugt die Therapie epileptischen Anfällen vor. Vorzugsweise kommen Clomethiazol oder Benzodiazepine zum Einsatz.

Allgemeine Informationen

Definition

Klinische Einteilung nach Symptomgruppen

Klinische Einteilung nach Schweregrad

Erkrankungsbeginn

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Indikationen zur Überweisung

Untersuchungen im Krankenhaus

Therapie

Therapieziele

Therapeutisches Vorgehen

Medikamentöse Therapie

Weitere Therapien

Überwachung

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg