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Generalisierte Angststörung

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Definition:
Anhaltende Angst, die nicht auf bestimmte Umgebungsbedingungen beschränkt ist („frei flottierende Angst“), meist begleitet von erhöhter Körperspannung, vegetativer Hyperaktivität und erhöhter Aufmerksamkeit auf die Umgebung.
Häufigkeit:
Lebenszeitprävalenz ca. 3–5 %; 12-Monats-Prävalenz 2,2 %; Frauen/Männer ca. 2/1; durchschnittliches Ersterkrankungsalter: 31 Jahre.
Symptome:
Typisch sind ständige Nervosität, Zittern, erhöhte Muskelspannung, Schwitzen, Benommenheit, Palpitationen,  Schwindelgefühle und Oberbauchbeschwerden. Die Patient*innen machen sich häufig Sorgen, ihnen selbst oder nahestehenden Personen könne ein Unglück geschehen.
Befunde:
Evtl. Zeichen autonomer Hyperaktivität.
Diagnostik:
Basiert auf der Anamnese; ggf. umfassendere Psychodiagnostik zur differenzialdiagnostischen Abgrenzung und Detektion psychischer Komorbidität. Körperliche Untersuchung, Basislabor und EKG zum Ausschluss somatischer Ursachen der Symptomatik; ggf. weiterführende internistische, neurologische oder HNO-ärztliche Diagnostik.
Therapie:
Psychotherapie: Kognitive Verhaltenstherapie oder psychodynamische Verfahren, Patientenselbsthilfe- und Angehörigengruppen. Medikamentöse Therapie: 1. Wahl sind die SSRI Escitalopram oder Paroxetin und die SNRI Venlafaxin oder Duloxetin. In 2. Linie kann Pregabalin eingesetzt werden. Opipramol und Buspiron sind Reservemedikamente. Benzodiazepine wegen des hohen Suchtpotenzials nur in gut begründeten Ausnahmefällen.

Allgemeine Informationen

Definition nach ICD-10

Häufigkeit

Komorbidität

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Allgemeines

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Behandlungsindikationen

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Psychotherapie

Medikamentöse Therapie

Weitere Therapien

Rehabilitation

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Beratung, Information und Hilfe

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg