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Depression

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Definition:
Depressive Episoden können einmalig oder rezidivierend entweder im Rahmen einer unipolaren oder bipolaren affektiven Störung auftreten. Davon abzugrenzen sind anhaltende depressive Störungen wie die Dysthymie.
Häufigkeit:
25 % der Frauen und 12 % der Männer entwickeln im Laufe ihres Lebens einmal eine behandlungsbedürftige Depression. Die Depression ist die häufigste psychische Störung bei Patient*innen in der Hausarztpraxis.
Symptome:
Gedrückte Stimmungslage, Interessenverlust, Freudlosigkeit, Antriebslosigkeit oder schnelle Ermüdbarkeit.
Untersuchung:
Evtl. fallen Konzentrationsstörungen, psychomotorische Verlangsamung oder ängstliche Agitiertheit auf.
Diagnostik:
Depressionstests, evtl. Laboruntersuchungen, Schwangerschaftstest, EKG und weitere Untersuchungen zum Ausschluss organischer Ursachen, Begleiterkrankungen oder Kontraindikationen hinsichtlich der geplanten Behandlung.
Therapie:
Richtet sich nach der Schwere der Depression und umfasst in der Regel psychosomatische Grundversorgung, Psychotherapie und/oder Antidepressiva. Auch Lichttherapie, Wachtherapie, Elektrokonvulsionstherapie und andere somatische Behandlungen können unter bestimmten Voraussetzungen angezeigt sein.
  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg