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Postpartale Psychose

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Definition:
Psychosen in der postpartalen Phase sind meistens affektiv und mit der bipolaren Störung verwandt, sie sind mit einem erhöhten Suizidrisiko verbunden.
Häufigkeit:
Postpartale Psychosen treten mit einer Häufigkeit von 1:500 bis 1:2.000 auf.
Symptome:
Die Symptome sind sehr unterschiedlich, sie können aus Schlafstörungen, Angstzuständen, Verwirrtheit, emotionaler Labilität, Niedergeschlagenheit und Verzweiflung bestehen.
Befunde:
Mögliche klinische Befunde sind starke Unruhe, gehobene Stimmungslage, wirklichkeitsverzerrende Vorstellungen und Halluzinationen.
Diagnostik:
Weitere Untersuchungen haben keinen diagnostischen Wert.
Behandlung:
Die Behandlung besteht in der Regel aus Einweisung sowie Unterstützung, Gesprächen und beruhigenden Maßnahmen. Die medikamentöse Therapie ist von zentraler Bedeutung.
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, Trondheim (tilpasning til NEL)
  • Margareta Blomdahl, överläkare, Psykiatriska konsultenheten, Psykiatri Sydväst, Huddinge (Medibas)
  • Christoffer Rahm, med dr och ST-läkare, Psykiatri Sydväst, Karolinska universitetssjukhuset (Medibas)