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Wahnhafte Störung

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Definition:
Entwicklung von Wahnvorstellungen, die im Allgemeinen lange, manchmal lebenslang, andauern. Ohne Anzeichen von Schizophrenie, affektiven oder organisch bedingten psychischen Störungen.
Inzidenz:
Die Inzidenz wird auf 1–3 pro 100.000 Einw. pro Jahr geschätzt. Möglicherweise ist die Zahl der nicht erkannten Fälle deutlich höher.
Symptome:
Wahnvorstellungen in Bezug auf Situationen, die auch real sein könnten: Verfolgt oder von einer bestimmten Person geliebt und begehrt zu werden, eine Infektion zu haben oder von seinem Lebenspartner betrogen zu werden.
Untersuchung:
Das Ergebnis der psychischen Exploration ist weitgehend unauffällig, mit Ausnahme von möglichen Wahnvorstellungen.
Diagnostik:
Weitere Untersuchungen nur differenzialdiagnostisch bei Verdacht auf eine organisch bedingte Psychose (hirnorganisches Psychosyndrom).
Therapie:
Keine allgemeinen Empfehlungen möglich. Evtl. Psychotherapie, evtl. Behandlung mit Antipsychotika bei Beachtung der individuellen Kontraindikationen und Risiken. Bei akuter Eigen- oder Fremdgefährdung ggf. Zwangseinweisung.

Allgemeine Informationen

Definition

Klinisches Bild

Prävalenz

Ätiologie und Pathogenese

Disponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Psychotherapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Prognose

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Frühere Autor*innen

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg