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Trichotillomanie

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Definition:
 Trichotillomanie ist eine Störung, die von sichtbarem Haarverlust gekennzeichnet ist. Grund ist eine mangelnde Kontrolle des Impulses, sich Haare auszureißen.
Inzidenz:
Die Lebenszeitprävalenz beträgt 0,6–4 %.
Symptome:
Ausreißen von Haaren.
Untersuchung:
Meist ist der klinische Befund der Verlust von Kopfhaaren.
Diagnostik:
Bei nicht eindeutiger Diagnose kann evtl. eine Biopsie durchgeführt werden.
Therapie:
Bei Kindern handelt es sich in der Regel um eine vorübergehende Störung. Bei Erwachsenen kann die Therapie schwierig sein; evtl. ist ein Selbsthilfeprogramm, Psychotherapie oder ein Antidepressivum wirksam.
  • Günter Ollenschläger, Prof. Dr. Dr. med., Internist, Uniklinikum Köln
  • Trine Hessevik Paulsen, allmennlege og redaksjonsmedarbeider i NEL