Syndrom der verzögerten Schlafphase

Das Syndrom der verzögerten Schlafphase kennzeichnet sich durch eine Störung des Schlaf-wach-Rhythmus und ein sehr spätes Einschlafen. Sobald die Betroffenen eingeschlafen sind, schlafen sie jedoch ohne aufzuwachen gut durch. Werden sie nicht geweckt, ist die Schlafphase auch normal lang.

Teilen Sie diese Patienteninformation

QR-Code

Fotografieren Sie diesen QR-Code mit Ihrem Smartphone

Deximed – Deutsche Experteninformation Medizin

"Deximed ist für mich eine große Hilfe, um im Praxisalltag schnell aktuelles Wissen zur Therapie oder Diagnostik nachschlagen zu können. Die übersichtliche Struktur ermöglicht es, sogar im Patientenkontakt rasch etwas nachzulesen." - PD Dr. med. Guido Schmiemann, Facharzt für Allgemeinmedizin, Bremen

Deximed ist ein unabhängiges Arztinformationssystem mit Fokussierung auf die primärärztliche Versorgung. Evidenzbasierte und regelmäßig aktualisierte Artikel zu allen medizinischen Gebieten zeichnen Deximed aus.

Mehr erfahren

Was ist das Syndrom der verzögerten Schlafphasen?

Das Schlafphasensyndrom ist eine chronische Störung der richtigen Schlafenszeitpunkte. Obwohl nicht streng definiert, schlafen die Betroffenen typischerweise zwischen 1:00 und 6:00 Uhr nachts ein, die Aufwachzeit liegt in den späten Vormittagsstunden oder am Nachmittag. Der Schlaf selbst ist ungestört, es werden aber frühere Einschlaf- und Aufwachzeiten gewünscht.

Schätzungsweise leiden etwa 0,07–0,13 % der Bevölkerung in Industrienationen am verzögerten Schlafphasensyndrom. Bei weitaus mehr Menschen kommt es ebenfalls zu einer verzögerten Schlafphase, die allerdings eher auf späten Arbeitszeiten und anderen sozialen Faktoren beruht. Diese Menschen gehen meist zwischen 1.00 und 2.00 Uhr zu Bett, könnten aber auch problemlos bereits eher schlafen.

Die Probleme beginnen häufig in der Pubertät, können aber bereits im Kleinkindalter auftreten. Studien haben gezeigt, dass die Störung im Durchschnitt fast 20 Jahre bestehen bleibt. Schätzungsweise sind etwa 5–16 % aller Jugendlichen von dem Syndrom betroffen. Junge Männer sind besonders anfällig, weshalb vermutet wird, dass eine Verbindung mit dem Lebensstil besteht.

Ursachen

Expert*innen gehen davon aus, dass bei den Betroffenen die „innere Uhr“ für den Schlaf-wach-Rhythmus aus dem Gleichgewicht geraten (asynchron) ist. Der Schlafzeitpunkt verschiebt sich um einige Stunden. Betroffene schlafen selten vor 1.00 oder 2.00 Uhr nachts ein und haben Probleme damit, zeitig aufzustehen (z. B. um 7.00 Uhr). Haben die Betroffenen die Möglichkeit, ausreichend lang zu schlafen, z. B. bis 10.00 Uhr, wachen sie ausgeruht aus und sind tagsüber nicht müde. Der Lebensstil scheint diesen Zustand eher aufrechtzuerhalten als auszulösen, und es wird oft beobachtet, dass Menschen mit dieser Störung in einem Beruf arbeiten, der mit diesem geänderten Schlafrhythmus vereinbar ist. Menschen mit dieser Störung sind körperlich und geistig gesund, aber sie haben ihre produktive Zeit zu anderen Tageszeiten als der Großteil der Bevölkerung.

Diagnostik

Es gibt keinen diagnostischen Test. Die Diagnose wird gestellt, wenn Betroffene nicht zur gewünschten Zeit einschlafen können und morgens nicht rechtzeitig aufwachen. Es gibt keine körperlichen Anzeichen, um die Diagnose zu bestätigen. Kommt es nur wenige Male in der Woche während eines Monats zu einer verspäteten Schlafphase, wird nicht von dem verzögerten Schlafphasensyndrom gesprochen.

Kinder mit einer verzögerten Schlafphase sind abends nicht müde und können nur schwer rechtzeitig ins Bett gebracht werden. Sie schlafen jeden Tag etwa zur gleichen Zeit ein, schlafen morgens lange und haben in der Woche Schwierigkeiten mit dem Aufstehen.

Schlaftagebuch

Ein Schlaftagebuch bestätigt häufig die Diagnose. Es sollte mindestens über 2 Wochen geführt werden und die folgenden Angaben enthalten:

  • Zeitpunkt des Zubettgehens
  • Wie viel Zeit (ungefähr) bis zum Einschlafen vergeht
  • Wie oft Sie in der Nacht aufwachen
  • Wie oft Sie in der Nacht aufstehen
  • Zeitpunkt des endgültigen Aufstehens am Morgen bzw. Tag
  • Wie Sie sich beim Aufstehen fühlen
  • Anzahl der Tagschlafepisoden (Nickerchen) und deren Länge/Qualität

Therapie

Das Ziel der Therapie ist es, den normalen Tagesrhythmus wiederherzustellen, sodass die betroffenen Menschen morgens ausgeruht aufwachen. Die häufigsten Therapieformen sind eine gute Schlafhygiene sowie eventuell die Lichttherapie oder Chronotherapie. Eine medikamentöse Therapie mit Melatonin ist ebenfalls möglich. Normale Schlafmittel oder Beruhigungsmittel haben keine oder eine nachteilige Auswirkung auf die Änderung des Schlaf-wach-Rhythmus.

Kinder und verzögerte Schlafphase

Gehen Sie von der normalen Einschlafzeit des Kindes aus und bringen Sie es danach jeden Tag 15 Minuten eher ins Bett, bis Sie die gewünschte Zubettgehzeit erreicht haben. Gleichzeitig sollte das Kind jeden Morgen 15 Minuten früher geweckt werden. Es ist dabei sehr wichtig, den neuen Schlafrhythmus auch am Wochenende beizubehalten. Achten Sie darauf, dass das Kinderzimmer beim Aufwecken hell ist. Kleinkinder, die Mittagsschlaf halten, können dies auch weiterhin tun, der Mittagsschlaf darf aber nicht länger als gewöhnlich sein. Größere Kinder sollten tagsüber nicht schlafen.

Gute Schlafhygiene

Unabhängig von der Therapieform ist eine gute Schlafhygiene für die Änderung des Schlaf-wach-Rhythmus sehr wichtig. Einige wichtige Faktoren:

  • Sie sollten eher morgens als abends Sport treiben.
  • Gehen Sie jeden Tag möglichst zur gleichen Zeit zu Bett und stehen Sie auch zur gleichen Zeit auf.
  • Vermeiden Sie es, tagsüber zu schlafen.
  • Vermeiden Sie stimulierende Aktivitäten in den letzten beiden Stunden vor dem Schlafengehen.
  • Techniken zum Stressabbau können hilfreich sein.
  • Vermeiden Sie übermäßigen Koffein-, Alkohol- und Tabakkonsum in den Abendstunden.

Melatonin

Für Menschen mit dem verzögerten Schlafphasensyndrom kommt auch Melatonin als Therapieform in Frage. Melatonin wird in der Zirbeldrüse (übergeordnetes Hormonzentrum im Gehirn) produziert und als Reaktion auf Dunkelheit ausgeschüttet. Licht hingegen bremst die Ausschüttung des Hormons. Melatonin beeinflusst die biologische Uhr des Körpers. Entsprechende Medikamente wurden noch nicht ausreichend getestet, und es ist noch nicht belegt, welche Dosis am besten ist. Den bisherigen Studien zufolge scheint sich dazu am ehesten eine Dosis von 5 mg Melatonin zu eignen, die täglich zwischen 19.00 und 21.00 eingenommen wird. Die häufigsten unter Melatonin beobachteten Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Entzündungen des Nasen-/Rachenraums, Rückenschmerzen und Gelenkschmerzen.

In Deutschland ist Melatonin derzeit nur für die kurzfristige Therapie von primärer Insomnie bei über 55-jährigen Patient*innen zugelassen.

Lichttherapie

Wird man nach dem Aufwachen Licht ausgesetzt, wird man am nächsten Tag eher munter und am Abend früher müde. Dieses Prinzip kann auch bei Patient*innen mit verzögertem Schlafphasensyndrom angewandt werden. Dabei wird eine Tageslichtlampe mit bis zu 10.000 Lux verwendet (10.000 Lux entsprechen in etwa einem bewölkten, aber hellen Tag). Setzen Sie sich unmittelbar nachdem Sie aufgewacht sind für 30–60 Minuten vor die Lichtquelle. Danach wird die Lichtexposition täglich um ca. eine Stunde nach vor verschoben, bis der gewünschte Schlaf-wach-Rhythmus eingestellt ist. Dies dauert in der Regel 3–7 Tage.

Wird die Lichttherapie zur falschen Zeit (bezogen auf den Schlaf-wach-Rhythmus) durchgeführt, kann sich der Zustand auch verschlechtern. Patient*innen mit verzögertem Schlafphasensyndrom sollten Licht am Abend meiden, da dies zu einem späteren Einschlafen führen kann. Es gibt zwar keine Hinweise darauf, dass Lichttherapie mit Augen- oder Netzhautschäden assoziiert wäre, jedoch sollten sich Patient*innen mit Risikofaktoren für Augenerkrankungen vor der Therapie untersuchen lassen.

Es gibt nur wenige Nebenwirkungen. In den ersten Tagen kann es zu leicht gereizten Augen und Sehstörungen kommen. Auch Übelkeit und Kopfschmerzen können auftreten. Die Lichttherapie wird bei einer bipolaren Störung nicht empfohlen, da sie sehr selten hypomanische oder manische Symptome auslösen kann.

Chronotherapie

Ziel ist es, stufenweise den abweichenden Schlaf-wach-Rhythmus zu korrigieren. Folgender Therapieplan ist möglich:

  • Erste Nacht: Sie gehen um 4.00 Uhr zu Bett und stehen um 12.00 Uhr auf.
  • Zweite Nacht: Sie gehen um 7.00 Uhr zu Bett und stehen um 15.00 Uhr auf.
  • Dritte Nacht: Sie gehen um 10.00 Uhr zu Bett und stehen um 18.00 Uhr auf.
  • Vierte Nacht: Sie gehen um 13.00 Uhr zu Bett und stehen um 21.00 Uhr auf.
  • Fünfte Nacht: Sie gehen um 16.00 Uhr zu Bett und stehen um 00.00 Uhr auf.
  • Sechste Nacht: Sie gehen um 19.00 Uhr zu Bett und stehen um 3.00 Uhr auf.
  • Siebte Nacht: Sie gehen um 22.00 Uhr zu Bett und stehen um 6.00 Uhr auf.

Danach sollte der neue Tagesrhythmus beibehalten werden.

Personen mit einer verzögerten Schlafphase reagieren oft empfindlich auf Veränderungen der Zubettgehzeit. Sie sollten daher diszipliniert sein und darauf achten, rechtzeitig ins Bett zu gehen, um neue Schlafstörungen zu vermeiden. Eine Chronotherapie kann die Therapie anderer Krankheiten beeinflussen und zu Komplikationen führen bei Patient*innen, die auf Insulin angewiesen sind oder Erkrankungen des Immunsystems haben.

Langzeitprognose

Ohne Behandlung bleibt das verzögerte Schlafphasensyndrom in der Regel bis ins höhere Lebensalter bestehen.

Das Hauptproblem für betroffene Menschen ist meist, den Anforderungen der Gesellschaft gerecht zu werden, z. B. in der Schule oder Arbeit. Es besteht die Gefahr, dass Patient*innen im Zuge einer versuchten Selbstmedikation Alkohol oder Beruhigungsmittel verwenden, um schneller einzuschlafen. Es besteht ein Zusammenhang zwischen verzögerter Schlafphase und Depression.

Weitere Informationen

 Quellen

Literatur

  1. Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). S3-Leitlinie Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen. Somnologie 2009. 13:4–160. www.dgsm.de

Autor*innen

  • Markus Plank, MSc BSc, Medizin- und Wissenschaftsjournalist, Wien

Literatur

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel Syndrom der verzögerten Schlafphase. Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

  1. Cataletto ME. Sleeplessness and circadian rhythm disorder. Medscape, last updated Jan 07, 2015. emedicine.medscape.com
  2. Dagan Y. Circadian rhythm sleep disorders (CRSD). Sleep Med Rev 2002;6:45-54. PMID: 12531141 PubMed
  3. Mayer G, Rodenbeck A, Hajak G. Störungen des circadianen Schlaf-Wach-Rhythmus - diagnostische und therapeutische Prinzipien. Wien Med Wochenschr 1995;145(17-18):423-30. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  4. Yazaki M, Shirakawa S, Okawa M, Takahashi K. Psychiatry Clin Neurosci 1999; 53: 267-268. PMID: 10459707 PubMed
  5. Wyatt JK. Delayed sleep phase syndrome: pathophysiology and treatment options. Sleep 2004; 27:1195. PubMed
  6. Saxvig IW, Pallesen S, Wilhelmsen-Langeland A, Molde H, Bjorvatn B. The prevalence and correlates of delayed sleep phase in high school students. Sleep Medicine 2012; 13: 193-9. PubMed
  7. Reid KJ, Zee PC. Circadian rhythm disorders. Semin Neurol 2004; 24: 315-325. PMID: 15449224 PubMed
  8. Auger RR, Burgess HJ, Emens JS, et al. Clinical Practice Guideline for the Treatment of Intrinsic Circadian Rhythm Sleep-Wake Disorders: Advanced Sleep-Wake Phase Disorder (ASWPD), Delayed Sleep-Wake Phase Disorder (DSWPD), Non-24-Hour Sleep-Wake Rhythm Disorder (N24SWD), and Irregular Sleep-Wake Rhythm Disorder (ISWRD). An Update for 2015: An American Academy of Sleep Medicine Clinical Practice Guideline. J Clin Sleep Med 2015; 11:1199. PubMed
  9. Deutsches Institut für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI): ICD-10-GM Version 2020. Stand 20.09.2019; letzter Zugriff 01.07.2020 www.dimdi.de
  10. Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin. S3-Leitlinie Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen. Somnologie 2009; 13: 4-160. www.dgsm.de
  11. American Academy of Sleep Medicine. International classification of sleep disorders, 2nd ed.: Diagnostic and coding manual. Westchester, Illinois: American Academy of Sleep Medicine, 2005.
  12. Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). Nicht erholsamer Schlaf/Schlafstörungen - Insomnie bei Erwachsenen. AWMF-Leitlinie Nr. 063-003. S3, Stand 2017. www.awmf.org
  13. Auger RR. Delayed sleep-wake phase disorder. UpToDate, last updated Jan 08, 2016. UpToDate
  14. Dagan Y. Circadian rhythm disorders (CRSD). Sleep Med Rev 2002; 6: 45-55. pubmed.ncbi.nlm.nih.gov
  15. Chesson AL Jr, Littner M, Davila D, Anderson WM, Grigg-Damberger M, Hartse K, Johnson S, Wise M. Practices and parameters fro the use of light therapy in the treatment of sleep disorders. Standards of Practice Committee, American Academy of Sleep Medicine. Sleep 1999; 22: 641-60. PubMed
  16. Bjorvatn B, Pallesen S. A practical approach to circadian rhythm sleep disorders. Sleep Medicine Reviews 2009; 13: 47-60. PubMed
  17. MacMahon KM, Broomfield NM, Espie CA. A systematic review of the effectiveness of oral melatonin for adults (18-65 years) with delayed sleep phase syndrome and adults (18-65 years) with primary insomnia. Current Psychiatry Reviews 2005; 1: 103-13. www.ncbi.nlm.nih.gov
  18. Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP). S1-Leitlinie Nichtorganische Schlafstörungen (F51). AWMF-Leitlinie Nr. 028-012, Stand 2018. www.awmf.org
  19. Sack RL, Auckley D, Auger RR et al. Circadian rhythm sleep disorders: part II, advanced sleep phase disorder, delayed sleep phase disorder, free-running disorder, and irregular sleep-wake rhythm. An American Academy of Sleep Medicine review. Sleep 2007; 30:1484-501. PMID: 18041480 PubMed
  20. Peschke E, Bähr I, Mühlbauer E. Int J Mol Sci 2013 Mar 27;14(4):6981-7015. doi: 10.3390/ijms14046981. Melatonin and pancreatic islets: interrelationships between melatonin, insulin and glucagon. PMID: 23535335 PubMed
  21. Tan DX, Manchester LC, Esteban-Zubero E et al. Molecules. 2015 Oct 16;20(10):18886-906. doi: 10.3390/molecules201018886. Melatonin as a Potent and Inducible Endogenous Antioxidant: Synthesis and Metabolism. PMID: 26501252 PubMed
  22. J Sci Food Agric. 2015 Sep;95(12):2355-9. doi: 10.1002/jsfa.7051. Epub 2015 Jan 26. Melatonin in Mediterranean diet, a new perspective. Iriti M1, Varoni EM2. PMID: 25501293 PubMed
  23. Quantitative determination of melatonin in milk by LC-MS/MS Duraisamy Karunanithi, Ammanamanchi Radhakrishna, Kunnummal Parambil Sivaraman, Valsala Madhavan Nair Biju J Food Sci Technol. 2014 Apr; 51(4): 805–812 doi: 10.1007/s13197-013-1221-6 DOI
  24. Favero G1, Franceschetti L1, Buffoli B et al. Ageing Res Rev. 2016 Nov 22. pii: S1568-1637(16)30240-9. doi: 10.1016/j.arr.2016.11.007. Epub ahead of print Melatonin: Protection against age-related cardiac pathology. PMID: 27884595 PubMed
  25. L Wetterberg, B Aperia, D A Gorelick et al. Age, alcoholism and depression are associated with low levels of urinary melatonin. J Psychiatry Neurosci. 1992 Nov; 17(5): 215–224. www.ncbi.nlm.nih.gov
  26. Buscemi N, Vandermeer B, Hooton N, et al. The efficacy and safety of exogenous melatonin for primary sleep disorders. J Gen Intern Med 2005; 20: 1151-8. PubMed
  27. Sivertsen B, Glozier N, Harvey AG, Hysing M. Academic performance in adolescents with delayed sleep phase. Sleep Medicine 2015. www.sciencedirect.com