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Psoriasisarthritis

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Definition:
Seronegative Arthritis, die mit einer Psoriasis assoziiert ist und zum Formenkreis der Spondyloarthritiden gehört.
Häufigkeit:
Prävalenz in der deutschen Gesamtbevölkerung ca. 0,2–1,4 %. Bis zu 30 % der Psoriasis-Patient*innen entwickeln eine Psoriasisarthritis.
Symptome:
Schmerz, Schwellung und/oder Steifigkeit in einem oder mehreren Gelenken sowie Schmerzen im Bereich von Enthesien (Sehnenansätzen) und bei axialer Beteiligung im Bereich der Wirbelsäule.
Befunde:
Variables klinisches Bild. Typisch sind eine asymmetrische Oligo-/Polyarthritis, Befall der distalen Interphalangealgelenke, Daktylitis (Wurstfinger). Bei axialem Befall verminderte Wirbelsäulenbeweglichkeit. Extraskeletale Veränderungen an Haut (Psoriasis), Nägeln (Dystrophie) und evtl. Auge (Iritis).
Diagnostik:
Kein spezifischer diagnostischer Test für Psoriasisarthritis. Hilfreich für die Diagnosestellung ist die Anwendung der CASPAR-Kriterien (Klinik, Anamnese, Labor, Bildgebung).
Therapie:
Erstlinientherapie sind NSAR und evtl. lokale Glukokortikoidinjektionen. Bei anhaltenden Beschwerden zunächst Gabe von konventionellen DMARD (Disease Modifying Antirheumatic Drugs) wie Methotrexat. Bei unzureichendem Erfolg Therapie mit biologischen DMARD wie TNF-Alpha-Blockern.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese – typische Symptome

Screening-Fragen zur Frühdiagnose einer PsA bei Psoriasis-Patient*innen in der Hausarztpraxis

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik bei Spezialist*innen

Indikationen zur Überweisung

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Spezielle Therapie

Medikamente

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Komplikationen

Verlauf und Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Patienteninformationen in Deximed

Weitere Informationen

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Michael Handke, Prof. Dr. med., Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin, Freiburg i. Br.