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Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew)

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Definition:
Die Spondylitis ankylosans (Morbus Bechterew) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung, die die Wirbelsäule, aber auch andere Gelenke und extraartikuläre Strukturen befällt. Die Spondylitis ankylosans ist die häufigste Erkrankung aus der Gruppe Spondylarthropathien.
Häufigkeit:
Die Prävalenz liegt bei etwa 0,2–1,1 % der Bevölkerung.
Symptome:
In erster Linie Steifigkeit (am Morgen) und in geringerem Maße Schmerzen, vor allem am unteren Rücken.
Befunde:
Zu Beginn der Erkrankung sind die klinischen Befunde wenig ausgeprägt. Im weiteren Verlauf kommt es zu einer Versteifung der Wirbelsäule und evtl. einer Versteifung großer Gelenke, ggf. auch zu einer Uveitis.
Diagnostik:
95 % der Betroffenen sind HLA-B27-positiv. Im späten Stadium sind im Röntgenbild Veränderungen der Iliosakralgelenke erkennbar.
Therapie:
Der Selbsttherapie in Form von täglicher körperlicher Aktivität kommt eine entscheidende Bedeutung zu. Ergänzend können ggf. NSAR angewandt werden. Es gibt keine kurative Therapie.
  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Orthopädie und Unfallchirurgie, Münster
  • Jean-François Chenot, Prof. Dr. med., Facharzt für Allgemeinmedizin, Institut für Community Medicine, Universitätsmedizin Greifswald (Review)
  • Ingard Løge, spesialist i allmennmedisin, redaktør NEL
  • Hanne Dagfinrud, PhD, forsker, Revmatologisk avdeling, Diakonhjemmet Sykehus/Universitetet i Oslo
  • Gunnar Husby, professor i revmatologi, Oslo Sanitetsforenings Revmatismesykehus, Universitetet i Oslo og Rikshospitalet, Oslo