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Riesenzellarteriitis: Polymyalgia rheumatica (PMR) und Arteriitis temporalis (AT)

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Definition:
Polymyalgia rheumatica (PMR) und Arteriitis temporalis (AT) sind höchstwahrscheinlich beides Manifestationen der Riesenzellarteriitis (RZA).
Häufigkeit: 
RZA ist die häufigste primäre systemische Vaskulitis mit einer Prävalenz von 15–44/100.000 Einwohner.
Symptome:
Hauptsymptome bei der AT sind Kopfschmerzen, Schmerzen beim Kauen und Sehstörungen. Die häufigsten Symptome bei der PMR sind bilaterale Schulterschmerzen, Morgensteifigkeit und allgemeines Krankheitsgefühl.
Befunde:
Leitbefund der RZA ist der Nachweis eines zirkulären echoarmen Wandödems der A. temporalis, des sog. Halo-Zeichens, in der Sonografie.
Diagnostik:
BSG (Sturzsenkung), Sonografie und ggf. Biopsie der A. temporalis sowie typische Klinik. Die PMR ist eine Ausschlussdiagnose.
Therapie:
Hochdosierte Kortikosteroidtherapie, evtl. Tocilizumab. MTX als Off-Label-Use.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit der RZA

Ätiologie und Pathogenese

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Medikamentöse Therapie

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen der Behandlung (Glukokortikoide)

Krankheitsspezifische Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrollen

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patienten informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Illustrationen

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Lino Witte, Dr. med., Arzt in Weiterbildung, Innere Medizin, Frankfurt
  • Caroline Beier, Dr. med., Fachärztin für Allgemeinmedizin, Hamburg
  • Terje Johannessen, professor i allmennmedisin, redaktør NEL