Zum Hauptinhalt springen

Mastitis puerperalis

Zuletzt aktualisiert:

Zuletzt überarbeitet:

Zuletzt überarbeitet von:



Definition:
Entzündung der Brust bei stillenden Frauen. Die Erkrankung kann abakteriell-entzündlich oder bakteriell bedingt sein und im Drüsensystem (parenchymatöse Entzündung) oder außerhalb des Drüsensystems (Phlegmone) lokalisiert sein.
Häufigkeit:
Inzidenzen variieren laut WHO zwischen 2 % und 50 %. Eine Inzidenz < 20 % erscheint realistisch.
Symptome:
Die meisten Patientinnen leiden unter Milchstau und Schmerzen in der Brust. Zunehmende Schwierigkeiten bei der Entleerung. Die Brust wird heiß und rot, und häufig treten Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Appetitlosigkeit auf. Häufige Komplikationen sind Brustdrüsenabszess und Candidainfektion.
Befunde:
Lokale Schwellungen, Empfindlichkeit, Wärme und Rötung der Haut. Schwellungen der Lymphknoten in der Achselhöhle, und gelegentlich rote Linien von der Brust zu den Achseln. Evtl. Eiter aus der Brust. Geschwächte Patientin mit Fieber.
Diagnostik:
CRP kann indiziert sein. Bei schweren Fällen und vor kalkulierter Antibiotikatherapie wird empfohlen, die Muttermilch mikrobiologisch zu untersuchen.
Therapie:
Primäre Behandlung ist eine regelmäßige Entleerung der Brust. Antibiotika bei bakterieller Mastitis und spätestens nach 48-stündigem Nichtansprechen auf symptomatische Maßnahmen.

Allgemeine Informationen

Definition

Häufigkeit

Ätiologie und Pathogenese

Prädisponierende Faktoren

ICPC-2

ICD-10

Diagnostik

Diagnostische Kriterien

Differenzialdiagnosen

Anamnese

Klinische Untersuchung

Ergänzende Untersuchungen in der Hausarztpraxis

Diagnostik beim Spezialisten

Therapie

Therapieziele

Allgemeines zur Therapie

Empfehlungen für Patientinnen

Medikamentöse Behandlung

Prävention

Verlauf, Komplikationen und Prognose

Verlauf

Komplikationen

Prognose

Verlaufskontrolle

Patienteninformationen

Worüber sollten Sie die Patientinnen informieren?

Patienteninformationen in Deximed

Quellen

Leitlinien

Literatur

Autor*innen

  • Thomas M. Heim, Dr. med., Wissenschaftsjournalist, Freiburg
  • Julia Trifyllis, Dr. med., Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe, Münster/W.
  • Per Bergsjø, professor emeritus, dr. med., Universitetet i Bergen Specialist i kvinnosjukdomar och förlossningshjälp, forskare vid Nasjonalt folkehelseinstitutt, Oslo